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Hermagor Schwierige Verhandlungen im Rathaus

SPÖ möchte mehr Sitze in den Ausschüssen und weniger Macht für den Stadtsenat. Verhandlungen verzögern sich terminlich. Jetzt wackelt sogar der Angelobungstermin in der kommenden Woche.

Der gewählte Bürgermeister Leopold Astner verhandelt noch © KK/INGO ORTNER
 

Die Verhandlungen zur Bildung einer Stadtregierung ziehen sich in Hermagor. „Es sind meist terminliche Probleme, ich hätte gerne sehr zeitnah mit den Verhandlungen begonnen, die SPÖ musste aber immer wieder verschieben“, bedauert der gewählte aber noch nicht angelobte Bürgermeister Leopold Astner (ÖVP). Die Angelobung am 9. April wackelt. „Wir haben am Samstag noch eine Verhandlungsrunde und ich hoffe, es wird die finale sein“, sagt Astner. SPÖ-Bezirksparteisprecher Luca Burgstaller ist Teil des Verhandlungsteams dem auch Vizebürgermeister Christian Potocnik, die stellvertretende Fraktionssprecherin Martina Wiedenig angehören, ist sich da noch nicht so sicher. SPÖ intern ist auch noch nicht ganz klar, wie Burgstaller bestätigt, wer tatsächlich auf die zwölf  Gemeinderatsplätze einziehen wird. Denn Bürgermeister Siegfried Ronacher hat ja alle politischen Ämter niedergelegt, ihm steht jedoch ein Sitz im Gemeinderat zu.

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Machterhalt um jeden Preis

Eigentlich erschreckend,wenn eine "SOZIALDEMOKRATISCHE" Partei nicht in der Lage ist,Bürgerentscheidungen zur Kenntnis zu nehmen und sich hauptsächlich um blöde Machterhaltung gemeinsam mit den in Hermagor wiederum abgestraften FPÖlern bemüht, anstatt konstruktive Sachthemen für die Zukunft zu liefern , sollte sich diese ehemals bahnbrechend fortschrittliche Bewegung unter Kreisky in den 70zigeren nicht neu gründen,um endlich im Heute anzukommen ??