Als Kaufmann versorgt Thomas Alexejew in seinen Adeg-Märkten die Anrainer in Rangersdorf und Flattach mit Produkten des täglichen Bedarfs. Obwohl ihn die Arbeit auf Trab hält, hat er bereits seine nächste berufliche Herausforderung ins Auge gefasst. Im Rahmen des Wohnbau-Projektes im Zentrum von Rangersdorf entstand – neben 18 Wohnungen, einem Gastgarten und einem Dorfplatz – auch ein Café, das Alexejew nun als Betreiber eröffnen wird. Ende Februar ist ein Soft Opening geplant, im Mai soll eine große Eröffnungsfeier folgen, die eine Osttiroler Band musikalisch umrahmen wird.
„Als ich gehört habe, dass für das Café ein Betreiber gesucht wird, war ich sofort interessiert. Ich dachte mir schon immer, dass ein Café gut in den Markt passen würde und nun habe ich die Möglichkeit, eines direkt hinter dem Laden zu eröffnen. Das hat den Vorteil, dass wir die Waren direkt aus meinem Geschäft beziehen können. Zudem werde ich auf Eigenproduktion und regionale Anbieter setzen“, sagt der 27-Jährige über sein Konzept.
Poststelle, Mitarbeiter und Slushies
Drei Mitarbeiterinnen werden ihm dabei helfen, dieses so zeitgemäß wie möglich umzusetzen: „Es wird natürlich die klassischen Kaffeehaus-Leckereien wie Kuchen, verschiedene Kaffees und Tees geben. Aber ich will auch mit den aktuellen Trends gehen und beispielsweise einen Matcha- oder Chai-Latte und Bubble Tea anbieten. Und für die Kinder gibt es Slushies.“
Obwohl die Vision für den neuen Treffpunkt im Zentrum von Rangersdorf verwirklicht werden konnte, hat sich Alexejew noch nicht auf einen Namen für das Café festgelegt. „Entweder wird es ‚Café zur Post‘ heißen. Ich überlege nämlich, dort eine Poststelle unterzubringen. Oder wir bleiben bei dem Namen ‚Dorfcafé‘“, sagt der Betreiber, der aktuell noch auf die Einrichtung für die neuen Räumlichkeiten wartet.