Ein Großprojekt steht im Mölltal an: Die Kelag plant, rund 200 Millionen Euro in ein Schwallausgleichskraftwerk in Kolbnitz zu investieren. Betroffen ist nicht nur die Gemeinde Reißeck, sondern auch Obervellach und Flattach, denn durch diese drei Gemeinden wird ein 17 Kilometer langer unterirdischer Stollen für den Triebwasserweg zwischen Außerfragant und Rottau errichtet werden. Mit dem Kraftwerk sollen der Wasserschwall aus dem Kraftwerk Außerfragant und ein Teil aus dem Kraftwerk Gößnitz gefasst und durch besagten Stollen bis in die Nähe des Ausgleichsbeckens Rottau geleitet werden, wo es schließlich zur Stromerzeugung genutzt wird.
Mölltal
Kelag-Kraftwerk muss im Konsens mit Bürgern entstehen
Umfangreiche Vorbereitungen für ein 200-Millionen-Euro-Projekt der Kelag laufen. Ehe Kraftwerk und 17 Kilometer langer Druckrohrstollen gebaut werden, will die Kelag alle Betroffenen einbinden.
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