Ein Pkw und ein Bus sind im Gräberntunnel auf der A2 Südautobahn in einen Unfall verwickelt. Der Bus beginnt zu brennen, mehrere Personen sind schwer verletzt: Dieses Szenario erwartet heute, Dienstag, 20. September, mehr als 100 Einsatzkräfte im Gräberntunnel. "Es ist wichtig, dass derartige Ernstfälle von Einsatzkräften geübt werden und sie damit bestens vorbereitet sind. Vor allem die Feuerwehren haben bei diesen Einsätzen eine entscheidende Rolle. Denn noch bevor die ärztliche Betreuung der Unfallopfer erfolgen kann, gilt es, eingeklemmte Personen aus den Fahrzeugen zu befreien", heißt es in einer Aussendung der Asfinag.

An dieser Einsatzübung im Gräberntunnel nehmen die Feuerwehren Wolfsberg, Preitenegg und Bad St. Leonhard teil, weiters die Autobahnpolizei und das Rote Kreuz Wolfsberg sowie Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Wolfsberg.

Der Gräberntunnel ist für diese Übung daher in beiden Fahrtrichtungen ab 19 Uhr gesperrt. Die Sperre und die damit verbundene Umleitung über die Anschlussstellen Wolfsberg Nord sowie Bad St. Leonhard wird spätestens um 24 Uhr wieder aufgehoben.

Übungen per Gesetz vorgeschrieben

Im Abstand von höchstens vier Jahren müssen in Tunnel, die länger als 500 Meter sind, Großübungen mit allen Einsatzorganisationen stattfinden. 2019 fand zuletzt eine im Gräberntunnel statt.