WOLFSBERG. Seine Wurzeln liegen in China, doch wirklich bekannt wurde Karte erst in Japan. Übersetzt bedeutet es "Weg der leeren Hand". Heute gilt das noch sinnbildlich für den finanziellen Zustand mancher Vereine. Einer davon ist der Karateclub Wolfsberg. "Private Geldgeber zu finden ist für uns fast unmöglich. Wir leben von den Subventionen von Land und Gemeinde", sagt Obmann Adolf Zoder. Jammern wird der 56-Jährige "aber nie. Wir kommen über die Runden, können uns aber die Aufwendungen für den Leistungssport nicht leisten. Trotzdem schaffen einige unserer jungen Kämpfer bei nationalen Turnieren immer wieder den Sprung auf das Podest".