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Vereine beleben die leeren Schulen

Mit neuen Kulturvereinen soll in die Schulgebäude in Forst und Theißenegg wieder Leben einziehen.

 

Nur mehr fünf Kinder waren 2008 für den Unterricht an der Volksschule Theißenegg angemeldet. Die Schule wurde geschlossen. Ähnlich war es in Forst. Mit vergangenem Juli musste auch dort die Schule - jedoch hart umkämpft - zusperren.

Bisher war ungewiss, was mit den Gebäuden weiter passiert, nun gibt es aber eine Lösung. In beiden Orten wurden nämlich Kulturgemeinschaften gegründet, die das kulturelle Leben aufrechterhalten und somit auch die Gebäude für die Vereine sicherstellen sollen. Vorgestern wurde im Gemeinderat in Wolfsberg auch einstimmig über die Anmietung der Räumlichkeiten durch die Kulturgemeinschaft Forst abgestimmt. "Uns war es ein Anliegen, die ehemalige Volksschule für das Dorf zu erhalten, denn das Gebäude liegt uns am Herzen. Seit jeher hat sich viel darin abgespielt. Jetzt steht es allen Vereinen sowie unserem neu gegründeten zur Verfügung", sagt Obfrau Rita Rottenhofer. Sie will mit dem Verein, der 40 Mitglieder hat (weitere werden gesucht), Veranstaltungen aller Art und Kindernachmittage durchführen.

In Theißenegg haben sich die Singgemeinschaft, der Kameradschaftsbund und die Trachtenkapelle zur Kulturgemeinschaft zusammengeschlossen. "Jeder hat in der Schule seinen eigenen Raum, auch der Sportverein im oberen Stockwerk. So können wir in Zukunft enger zusammenarbeiten", sagt Obmann Manfred Kriegl. Die Gemeinde Wolfsberg bekommt pro Schulgebäude 600 Euro pro Jahr von den Vereinen für Instandhaltung und Reinigung.

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