Die Sektion Wolfsberg des Österreichischen Alpenvereins besitzt zwei Schutzhütten. Für die Wolfsberger Hütte auf der Saualpe wurden für das vergangene Jahr 2025 keine Pächter gefunden , und soersuchte der Alpenverein zumindest mit einem Selbstbedienungsgetränkeangebot aus dem Wassertrog durstige Wanderer zu versorgen. Das Angebot wurde zwar angenommen, aber ohne ausreichende finanzielle Beteiligung der Konsumenten.

Die neuen Pächter

Petra und Roland Ertl bewirtschaften ab Mai die Wolfsberger Hütte auf der Saualpe
Petra und Roland Ertl bewirtschaften ab Mai die Wolfsberger Hütte auf der Saualpe © Kurt Steinwender

Für die kommende Sommersaison hat der Alpenverein nun wieder erfahrene Hüttenpächter gefunden. Petra und Roland Ertl haben bereits fünf Jahre gemeinsam die Klagenfurter Hütte bewirtschaftet , und Roland zuvor sechs Jahre das Glocknerhaus. „Voraussichtlich ab Anfang Mai wollen wir bis in den späten Herbst hinein, diese Hütte bewohnen und bewirtschaften“, berichtet das Ehepaar Ertl. Mit „bescheidener Hüttengastlichkeit“ wird Petra Ertl die Gäste mit einer kräftigenden Suppe und saisonalen, sowie regionalen Produkten aus der Küche verwöhnen. In Zusammenarbeit mit heimischen Produzenten wird es auf der Wolfsberger Hütte heuer wieder eine Jause geben.

Neue Pächtersuche Koralpenschutzhaus

Für das vor wenigen Jahren neu erbaute Koralpenschutzhaus muss sich der Alpenverein nun erneut auf Pächtersuche begeben. Das bisherige Pächterpaar Füruter und Schiechtl gab wenige Stunden vor der am Freitag stattgefundenen Jahreshauptversammlung bekannt, dass sie im Sommer nicht mehr als Pächter zur Verfügung stehen. Somit endet dieser Pachtvertrag, wie ursprünglich festgelegt, mit 31. März.

Vorsitzender Helmut Sumper bestätigt, dass es Anfragen aus dem In- und Ausland für die Hütte gibt und man in den kommenden Wochen konzentriert an der Pächtersuche arbeiten wird. „Das Koralpenschutzhaus hat eine gewisse Größe und Lage, die man mit weiteren Mitarbeitern bewirtschaften muss. Wir haben uns bei Vereinskollegen informiert und können behaupten, dass wir mit dem Pachtzins im unteren Bereich liegen“, fasst Vorsitzender Sumper die Herausforderung und Chance für die Schutzhütte, die aufgrund ihrer Kategorisierung sieben Tage die Woche bewirtschaftet werden muss, zusammen.