Das heftige Gewitter mit Starkregen, das am Nachmittag des 1. August über Kärnten zog und im Bereich Reichenfels für Überschwemmungen aufgrund eines verklausten Bachs führte, beschäftigt die Feuerwehr Reichenfels und die Gemeinde auch noch am Tag danach. „Die Feuerwehr Reichenfels steht wieder im Einsatz“, bestätigt der Abschnittsfeuerwehrkommandant des Oberen Lavanttales, Jürgen Gräßl: „Noch in der Nacht von 1. auf den 2. August wurden von der Feuerwehr mit Hilfe der Bevölkerung zwei Pelletstanks entleert, die aufzuquellen drohten. Jetzt helfen wir bei Reinigungs- und Pumparbeiten.“
Schäden an privaten und öffentlichen Straßen
Auch Bürgermeister Manfred Führer (ÖVP) ist derzeit im betroffenen Gebiet unterwegs, um die Schäden an den Straßen aufzunehmen: „Das Gewitter hat sich auf den Bereich von St. Peter bei Reichenfels bis hin zur Gemeindegrenze nach Bad St. Leonhard konzentriert. Hier wurde bei öffentlichen und privaten Straßen der Schotter ausgeschwemmt und eine Straße ist aufgerissen.“ Der Bürgermeister betont, dass noch nicht alle Straßen begutachtet wurden: „Die Schäden sind noch nicht abschätzbar, aber wir werden einiges in die Hand nehmen müssen.“
Am Freitag waren nach dem Gewitter die Feuerwehren Reichenfels, Wisperndorf, Bad St. Leonhard, Kliening, Schiefling und Prebl im Einsatz. Vom Wasser des verklausten Bachs besonders betroffen war die sogenannte Moorhofsiedlung im Süden von Reichenfels, wo sich neben Wohnhäusern auch eine Tischlerei befindet. Die Wetterprognose lässt noch keine Entspannung zu: Für den 2. August sind ab den Nachmittagsstunden und am Abend weitere Gewitter angesagt.