Wie groß die Not und das Elend in Südosteuropa ist, weiß der Lavanttaler Gerhard Hermann nur zu gut. Schließlich widmet er sein Leben seit mittlerweile 28 Jahren der Missionsarbeit, um Menschen zu helfen. „Es ist unvorstellbar, welche Armut oft herrscht. Vor Ort lernt man die Not der Bevölkerung kennen. Im moldawischen Oberland zum Beispiel erfrieren viele Leute in ihren Häusern, weil sie kein Heizmaterial haben und oft bei einem Meter Schnee vorm Haus nicht mehr ein und aus kommen“, erzählt der bald 81-Jährige, der bei einer dieser Missionsreisen im Jahr 2009 seine jetzige Frau Galina, eine Moldawierin, kennengelernt hat. „Das war bei einem Kindermissionswerk. Drei Jahre später kam Galina mit mir nach Österreich.“