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„Kuhattacken-Urteil“Versicherungspaket entlastet Kärntner Almbauern

Agrar- und Tourismusferat übernehmen die Kosten für eine Haftpflichtversicherung die Almbauern bei Zwischenfällen schadlos hält.

Versicherungspaket für Almbauern
© KK
 

Das vom Obersten Gerichtshof bestätigte „Kuhattacken-Urteil“ aus Tirol hat in den vergangenen Tagen  zu Verunsicherungen bei Almwirtschaft und Tourismus geführt. In Kärnten wurden schon im Vorjahr Maßnahmen ergriffen, um sowohl eine traditionelle Almwirtschaft als auch die touristische Nutzung der Almen zu gewährleisten. Unter anderem wurde ein Versicherungspaket geschnürt, das Almbauern schadlos hält, sollte im Ernstfall die eigene betriebliche Haftpflicht nicht ausreichen. „Auch dieses Jahr werden wir die jährlichen Versicherungsprämien dafür aus dem Agrar- sowie Tourismusreferat finanzieren“, berichtet Agrarreferent Martin Gruber (ÖVP) heute im Pressefoyer nach der Regierungssitzung.  

Kommentare (1)

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Landbomeranze
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Na da bin ich ja gespannt,

wann die Versicherung vorschreibt, dass Wege ausgezäunt sein müssen, sonst zahle sie nicht. Spätestens nach Zunahme von Vorfällen und Schadenersatzleistungen wird das der Fall sein. Die Vorfälle werden jedenfalls zunehmen, weil immer mehr Menschen Hunde haben und diese auf Wandertouren mitnehmen. Die größte Gefahr sehe ich dort, wo Rinderherden mit Wölfen in Kontakt kommen. Dies wird die Herden aggressiver werden lassen. Es gibt ja schon jetzt Rinder, die einen Hund auf 70 oder 100m erspähen und diesen dann mit Volldampf annehmen = auf diesen zurasen.

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