500 Jahre KlagenfurtAufregung um Festakt-Rede von Josef Winkler

"Jörg Haiders Urne in eine bewachte Gefängniszelle verlegen": Mit dieser Aussage erregte Festredner Josef Winkler beim Festakt von "Klagenfurt 500" am Dienstag den Unmut der Freiheitlichen.

Festakt 500 Jahr Jubilaeum Klagenfurt - Wappensaal Landhaus April 2018
Festredner Josef Winkler © Markus Traussnig
 

Für einen Wirbel sorgte anlässlich des Festaktes zu 500 Jahre Klagenfurt im Wappensaal des Landhauses der Kärntner Literat Josef Winkler, der neben der Historikerin Claudia Fräss-Ehrfeld und dem Philosophen Konrad Paul Liessmann die Festrede hielt. Winklers Feststellung, die Urne Jörg Haiders in eine bewachte Gefängniszelle zu verlegen, stieß bei den freiheitlichen Festgästen auf Unmut.

Konkret ging es dabei um diese Passage in der Rede Winklers: "... Und wenn Sie mich noch mehr reizen wollen mit Ihrer Unterstellung, daß ich, der seit einem halben Jahrhundert in diesem Land lebt, ein Kärnten-Hasser sei, dann sage ich, daß ich eigentlich dafür bin, die Urne des verstorbenen Landeshauptmannes in eine bewachte Gefängniszelle zu verlegen, denn es könnte ja sein, daß er wie ein Phönix aus seiner Asche steigt und wieder sein Unwesen treibt und als blaues Wunder verkauft, denn schon zu Lebzeiten hat er öfter gesagt: „Ich bin weg! Ich bin wieder da! Ich bin wieder weg! Und gleich wieder da!“ Einbalsamieren! Ausbalsamieren! Einbalsamieren! Ausbalsamieren! Dann bin ich wieder da! Denn ich bin die liebe Mumie und aus dem Bärental kumm i e, um eine Gedichtzeile von H. C. Artmann zu paraphrasieren."

Klagenfurt feiert den 500. Geburtstag

Hier die ganze Rede zum Nachlesen.

Kritik von FPÖ und Team Kärnten

Die FPÖ mit dem Dritten Landtagspräsidenten Josef Lobnig, Vizebürgermeister Christian Scheider, Stadtrat Wolfgang Germ und der NR-Abgeordneten Sandra Wassermann zeigte sich "entsetzt von den Hasstiraden". Josef Winkler habe, so die FPÖ, den Festakt "als Bühne für eine persönliche politische Abrechnung mit den Freiheitlichen missbraucht. Es ist pietätlos, auf übelste Weise einen verstorbenen Landeshauptmann zu attackieren, zu beschimpfen und durch den Dreck zu ziehen", heißt es in einer Aussendung.

500 Jahre Klagenfurt: Festakt

Mit Militärmusik und einem Fahnengruß der Fahnenschwinger wurde der Festakt einbegleitet.

Kleine Zeitung/Markus Traussnig

Das Doppelsextett Kammerchor Klagenfurt Wörthersee umrahmte den Festakt musikalisch.

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Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz konnte auch Bundesministerin Elisabeth Köstinger begrüßen.

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Philosoph Konrad Paul Liessmann war einer der drei Festredner.

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Schriftsteller Josef Winkler sorgte mit seiner Rede für Aufregung bei den Freiheitlichen.

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Bürgermeisterin Mathiaschitz mit dem Villacher Bürgermeister Günther Albel

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Kinder trugen ihre Wünsche für Klagenfurt vor.

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Historikerin Claudia Fräss-Ehrfeld spannte einen Bogen vom 12. Jahrhundert bis heute.

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Musica claudiforensis begeisterte mit Musik aus dem 16. Jahrhundert.

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Bundesministerin Elisabeth Köstinger überbrachte die Grüße der Bundesregierung.

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Landeshauptmann Peter Kaiser würdigte vor allem die Bedeutung der Universität, die von einem "ungeliebten Kind zur Herzensangelenheit wurde".

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Wiesbadner Oberbürgermeister Sven Gerich

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Scheider (FPÖ) zeigte sich auch im Gespräch mit der Kleinen Zeitung empört: "Für so etwas lässt man Kinder eine Stunde in der Hitze warten. Winkler hat die Stadt, das Land und einen Verstorbenen schlecht geredet." Scheider fragt sich, wer diese Rede abgesegnet hat.

Auch das Team Kärnten kritisiert Winklers Äußerungen als "pietätlos".  Winkler habe "den Bogen des Erträglichen einmal mehr weit überspannt und jede Grenze von Anstand und gutem Geschmack maßlos überschritten“, sagt Team Kärnten-Obmann LAbg. Gerhard Köfer.

Winkler ist ungerührt

Winkler zeigt sich von der Reaktion der Freiheitlichen ungerührt: "Das ist wie im Märchen mit dem Basilisken. Wenn er in den Spiegel schaut und seine eigene Grauslichkeit erkennt, erschrickt er."

Kommentare (47)

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Irgendeiner
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Also ich werde mich in den literarischen Teil des Sängerstreits auf der Wartburg sicher nicht einklinken,

ich bin kein Literat und würde sprachlich ja sicher nicht bestehen,aber als alter unbedarfter Mann möchte ich doch was Richtung von Herrn Gstättner sagen.Herr Winkler hat den Text aus dem er den inkriminierten Teil nahm, ich fand das übrigens immer gut, 2011 veröffentlicht,da war Jörg schon tot,sonst könnte da nonanet die Urne nicht vorkommen,eine Frage der Logik.Und 2011, sehr geehrter Herr Gstättner, war noch immer die Hochzeit der FPK und der Jörg Verehrung,ich weiß das, ich habe hier als kleiner Mitposter naja, Dinge zum Wetter gestellt und auch als Nebenbemerkungen angebracht,weil da der Sommer durchs Land zog und man Kritiker klagte und es so still wurde uman See und die Zeitung Foren geschlossen hielt und man einen kleinen Kellner in seiner Existenz gefährdete,heute brauchen die Herren ihre Rechtsfreunde bekanntlich für andere Dinge.Und deshalb ist es zutiefst unfair so zu tun, als hätte Herr Winkler erst zu bellen begonnen als da kein Risiko mehr war, das Gegenteil ist wahr. Und naja,in Steckenpferde von Literaten häng ich mich grundsätzlich nicht rein,aber die hat wohl jeder, der eine möchte halt die Lesekultur mit öffentlichen Büchereien fördern, der andere möchte an einem überdimensionierte Stadion vorbeiflanieren wie der alte Mann,ich hab aber selbst eine sehr große Bibliothek und den Moloch von einem Stadion habe ich auch schon, vor allem aber ich eine gewisse Gelassenheit im Urteil wenn ein Wunsch niemandem direkt schadet.

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mapem
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Tja, wenn man seine Rede so liest, muss man schon sagen,

dass Winkler weniger die Poesie strapazierte, als vielmehr eine Sachverhaltsdarstellung zum Besten gab.

Da verstehe ich einen Lobnig, einen Scheider, einen Germ, einen Darmann, einen Leyroutz und eine Wassermann – wer möchte zu solch einem feierlichen Anlass, wo man sich extra patriotisch in seine Kärntner-Panier geworfen hat, von einer nüchternen moral-politischen Kärntner-Geschichtbilanz die Lust auf den anschließenden Sturm aufs Buffet vermiesen lassen?! … Eben.

Zum Glück gab´s da noch tröstende und verständnisvolle Empathie aus Spittal – es geht eben nichts über einen energetischen Support, damit die Energie wieder zurückkommt – für was auch immer man sie dann auch wieder gebraucht?! … Tja – vielleicht erzählt uns Winkler dann darüber in seiner nächsten Bilanz?

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pudgar
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pietätlos

mapem, ich verteidigen niemanden und stelle niemanden als Heiligen hin...wo lesen Sie das heraus? Ich bin nur objektiv und finde, dass man nicht sagen darf, dass ALLE aus der FPÖ-Riege vorm Kadi gestanden sind.....warum sagt keiner, dass unser jetziger LH auch vorm Kadi stand und jetzt durch eine Diversion einem Urteil entgeht?
Ihre Art zu schreiben, zeigt mir, dass Sie Vieles nicht verstanden haben, ich bin deshalb nicht böse, denn wer es nicht besser weiß......

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mapem
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Du sagst es, pudgar …

du verteidigst sicherlich niemanden – genausowenig du jemanden zum Heiligen machst … und dass du vollkommen objektiv schreibst, kann hier ohnedies jeder erlesen … und wenn ich vieles besser wissen würde, hätt ich´s auch sofort verstanden … zum Glück bist mir nicht böse … uff … hab ich ein Glück! …
Äh – soll ich mich jetzt gleich entschuldigen, oder erst etwas später?

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KarlZoech
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Nachdem ich jetzt die ganze Rede Josef Winklers las, sage ich,

dass Winkler richtig gesprochen hat, dass die Aufregung der FPÖ-ler nicht angebracht ist.
Historische Persönlichkeiten müssen sich auch posthum kritisch beurteilen lassen, auch sehr hart. Das hat Josef Winkler getan, und das mit der Urne ist eine Methapher, welche vielleicht nicht jeder halbgebildete Recke als solche erkennen kann.

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CuiBono
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Ha Ha

Das hatten sie sich schön ausgedacht.

Eine 500-Jahr Feier zum eigenen Hochjubeln, die halt so einfach passiert und für die Bevölkerung, die das alles schlussendlich bezahlen darf, spurlos vorüber geht. Alldieweil, das Geld, das dieser Spass für wenige kostet, am andern Ende der Stadt fehlt.
Hätt' ma nit ein paar Meter Bahnhofstrasse neu asphaltieren können und uns den ganzen Sermon dafür erspart?

NEIN, konnten die "Verantwortlichen" nicht und die SPÖ-BGMeisterin nahm einen (angeblichen ex-)Blauen unter Sondervertrag, auf dass er das Jubilieren organisiere. Gesagt getan und heute hob man damit an.

Und da kommt dann doch tatsächlich Einer, einer Jener, die sich nicht verbiegen lassen. Weder um eine Einladung zu verordnetem Jubilieren, noch für einen Appel und ein Ei. Und er tat sich getrauen dürfen, DAS zu sagen, was SACHE war und IST!

Und genau DIE, die persönlich mitgemacht haben, dieses Land in den Abgrund zu fahren und nach wie vor auf Kosten dieses Landes und der Stadt wie die Maden im Speck leben, genau DIE, die von der Privatwirtschaft wohl schnell beim AMS und als unvermittelbar landen würden, genau DIE regen sich auf. Weil sie in ihrer unermesslichen Abgehobenheit - oder soll ich sagen Blödheit - glauben, es pinkelt ihnen da einer ans Bein, oder ins Festbier.

Gäbe es die Möglichkeit, auf die Urnen und Gräber und Hosenbeine diverser Politiker zu pinkeln, ich fände das als eine große Versuchung.

BRAVO Winkler!

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gintonicmiteis
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In Klagenfurt sind halt alle gleich,

nur manche "gleicher"... und bei Hochmut und Arroganz ist es egal, welches Parteibuch diese Personen besitzen.

Oder wie meine Oma zu sagen pflegte: Der Futtertrog bleibt der gleiche, nur die Vieher wechseln.

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erstdenkendannsprechen
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Glaub ich nicht.

Wer Winkler als Laudator einlädt, der weiß, was er "bekommt". Weil er hat ja nie ein Hehl aus seiner Meinung gemacht, und man weiß, dass er sie auch sagt. Ob es jetzt "passt" oder nicht. Also von den Organisatoren eh mutig.

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fred4711
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es ist ja ganz einfach....

gute nachrede kann man sich erarbeiten/verdienen.....schlechte kommt
meistens zu recht, automatisch

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schadstoffarm
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die Idee gefällt

statt ewiges Ehrengedenken wie bei Lenin, Ho Chi Minh, Tutanchamun wird die Mumien eingesperrt damit aus ihr kein Wiedergänger wird. Der Gott wird dämonisiert um ihn zu bannen, lässig.

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ronny999
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Rede nachlesen -

dann posten - sollte für die dumpfen Parteiposter gelten. Die Rede hält allen Parteien den Spiegel vor - dumpf und populistisch früher der Wagner dann der Haider jetzt der Kaiser. Haider hat halt den größten Mist gemacht inkl. der blauen Partie, dass es in Klagenfurt keine Bibliothek gibt, ist jeder Partei zuzuschreiben und auch bei der Hypo haben wohl die Schaunig, der Rohr ua. im jetzigen Landtag die Hand aufgehalten - oh Entschuldigung hochgehalten!

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vilmaheinrich
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Die Urne

Selbst 10 Jahre nach seinem Tod reizt der Landestote zu Kontroversen. Gut so. Und wenn es Josef Winkler unser Landesliterat tut, allemal besser. Und wenn er es zur 500 Jahrfeier macht, noch besser. Wir erinnern uns an den blauen Bürgermeister Mit Grauen.
Wenn jetzt die Blauen zetern und schreien ist das auch gut. Wir wollen nicht vergessen, was die blaue Brot u. Spielepolitik In unserem Land angerichtet hat. Im Oktober Wird es wieder hell, oben am Hügel. Wenn die Gedenkkerzen Licht ins Dunkel der jüngsten Vergangenheit bringen sollen.

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MehrMenschlichkeit
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Falscher Anlass, Thema verfehlt

Bin alles andere als eine Wähler von Haider und Epigonen. Aber solche Äußerungen haben bei diesem Anlass bestimmt nichts verloren, das ist einfach geschmacklos. Herr Winkler, den ich als Literat durchaus schätze, hat hier seine seit vielen Jahren bekannten persönlichen Befindlichkeiten und Zwangsvorstellungen zu einer offiziellen Jubiläumsfeier getragen, was unnötig und unpassend ist.
Das hier einige Kommentatoren jubeln, zeigt nur, dass es heute mit dem Gefühl für ein Mindestmaß an Respekt nicht mehr weiter her ist. Und dieses Mindestmaß hat sich auch ein Haider verdient.

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bestmensch
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Mit was soll er sich das verdient haben?

Jener Typ, der nie auch nur ein Mindestmaß an Respekt Andersdenkenden gegenüber gelebt hat, der ausgrenzte, diffamierte und beleidigte? Oder sollte er sich mit dem Ruin unseres Kärnten ein Mindestmaß an Respekt verdient haben? Garantiert nicht!

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Isabella1986
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Und das schreibt

ein Typ mit Nickname "Bestmensch". Das sagt eh alles ...

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GordonKelz
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HERR JOSEF WINKLER...

...hält so wie ich auch ,nichts aber schon gar nichts von TABUS ! Die verzerren nur die Realität !
Gordon Kelz

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Jak39
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Das nennt man künstlerische Freiheit:

Biertisch - Gebrabbel bei einem Festakt.

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kumpale
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Hier geht es um die 500 Jahr Feier!

Was hat dieser Mann bei der 500 Jahr Feier zu suchen?
Dieses Thema hatte bei der Feier nichts zu suchen.
Manche Ehrengäste aus dem Ausland verstanden gar nicht um was es geht.
Schämen sie sich Hr.Winkler!

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bestmensch
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Man munkelt sogor ...

...dass so monches kumpale nit vastondn hot um wos es get!

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Irgendeiner
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Naja, was liegt das pickt, in Kärnten

auf mehrere Generationen und die Blauen pudeln wieder,vorne weg Herr Lobnig, der drei Kärntneranzüge im Kasten und eine seltsame Interpretation der Landtagsordung vorgelegt hat von der mir die Juristen Darmann und Leyroutz einfach nicht die fundierte rechtliche Begründung nachliefern, vortreten, meine Herren, darf man raushampeln? Und so kann Herrn Winklers Sentiment auch einfach der Angst geschuldet sein daß der nächste Blaue irgendwo hinläuft.Ich hätte damals übrigens den Mafiaparagraphen nicht gegen Tierschützer verwendet,ich hätte lohnenderes gewußt.

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erstdenkendannsprechen
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winkler ist winkler. ein literat eben.

ein guter, kontroverser, durchaus innovativer schriftsteller, der keine angst hat, den finger dahin zu legen, wo es unschön ist und weh tut. aber auch er hat- wie jeder von uns - seine schwächen. als mensch und als schriftsteller. eine davon ist mMn eine thematische fixierung. er kann gar nicht anders, glaub ich. und ja - ich finde den text heute unpassend, aber be weitem nicht dazu geeignet, so ein theater zu machen.

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Irgendeiner
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Ja, Herr Winkler ist ein Literat und wird nicht ohne Fehler sein

sonst wäre er ein Engel.Aber was Du uns gut kandiert mitteilen möchtest ist simpel, der Mann prügelt auf ein totes Pferd ein.Nun, das wäre nur dann richtig, wenn die Reaktion ein Gähnen des Wissmaehschon gewesen wäre, aber das Gegenteil ist wahr.Gestern ist woanders ein Interview mit Herrn Darmann erschienen, der sprach dort von der "Machtfülle" und dem "Machtrausch der SPÖ",das hat Jörg gegen die Roten der Wagner-Zeit in Stellung gebracht, nicht ganz zu unrecht, bei Kaiser fällt das ins Leere,so zivilisiert waren unsere Roten noch nie,und dann sagt er noch was, die wollen die mit "freiheitlichen Ideen vor uns hertreiben",kennst das noch? Und Strache hat nach der Wahl ja gesagt, daß Jörg stolz auf sie wäre, nicht.Weißt, geht um eins, die wollen daß der heilige Jörg Patina ansetzt und die Erinnerung an gewissen Dinge schwindet und dann wollens Goldfarbe drüberpinseln und mit dem werbend wacheln und da kommt so ein Winkler und nimmt ihnen die Urne weg.Und das ist gut so.

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zigarre
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:-)

und wenn die Sonne tief steht werfen auch Kleingeister große Schatten

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Bowhunter unlimited
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Recht hat er!

...

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hunti1
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Narrenfreiheit

für die Kunst. Josef Winkler hat die Freiheit der Narren für sich beansprucht. Schade um die schöne Feier.

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zigarre
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ach Herr Winkler

ich habe keines Ihrer Bücher gelesen und werde das wahrscheinlich auch nie tun - das ist nichts persönliches aber ich bin der Meinung man sollte sich mit dem Jetzt und dem Morgen beschäftigen und nicht immer mit dem ewig gestrigen. Das soll jetzt nicht bedeuten, das man sich nicht mit der Vergangenheit auseinandersetzten soll aber wenn das zum Lebensinhalt wird finde ich das traurig.
Ihrer Rede auf einen Toten (wie immer man Herrn Jörg Haider auch bewertet) ist für mich einfach nur geschmacklos - für die Hinterbliebenen (sie haben den Menschen geliebt) schmerzhaft.
Wie traurig und einsam muss Ihr Leben sein, wenn Ihnen nur dass zur 500 Jahrfeier von Klagenfurt als Rede einfällt.
In diesem Sinn: kein weiter so!
lg

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