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Gemeinderatswahl in KlagenfurtNeos wollen mit neuem Kandidaten drei Mandate erreichen

Nach einem Zerwürfnis sind die Neos im Klagenfurter Gemeinderat aktuell nicht vertreten. Ein Unternehmer will dies im kommenden Jahr ändern.

Janos Juvan CEO and Founder bei OE Service GmbH Klagenfurt
Janos Juvan zieht es zusätzlich zu seinem Start-up in die Politik © (c) Weichselbraun Helmuth
 

Bei der Gemeinderatswahl im Jahr 2015 verblüfften die Neos in Klagenfurt mit einer Rekrutierung aus dem Kernbereich der ÖVP. Klaus-Jürgen Jandl, Sohn des langjährigen ÖVP-Stadtparteichefs Dieter Jandl, trat für die Pinken an und errang ein Mandat. Wobei diese Kandidatur wohl auch ein Revancheakt im Sinne seines Vaters war, der im Unfrieden mit der Volkspartei aus dem Amt als Stadtrat schied. Seine legendären Abschiedsworte: „Seids dabei bei meinem Begräbnis.
Die Verbindung zwischen Jandl und den Neos hielt aber ohnehin nicht lange. Bereits ein Jahr nach der Wahl wurde er wegen „Verstößen gegen die Werte der Neos“ aus der Partei ausgeschlossen. Seither dockte er beim Team Kärnten von Gerhard Köfer an und übt sich in pointierter, zum Teil rabiater Oppositionspolitik.

Kommentare (1)

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KlagenfurterRebe
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Lesenswert?

Viel Glück für die 3 Mandate.....

Nur eine Frage: Wie kann man eine Partei vertreten, die verhindern will, dass Menschen nach 45 Arbeitsjahren abschlagsfrei in Pension gehen können? Herr Kandidat, das sind auch jene Personen die Ihnen die „Freiheiten“ in Ihrer Kindheit und darüberhinaus ermöglicht haben. Ich nenne das Cherry Picking wie es im Buche steht. Sehr schwach auch das Statement zur Frauenpolitik. Fazit für mich und bestimmt für viele andere Personen auch - UNWÄHLBAR!