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Corona-HilfeKritik und Lob für Klagenfurter Förderaktion

Top oder Flop? Dass die Stadt Klagenfurt ab 18. Mai 20 Prozent des Einkaufs erstattet, kommt bei manchen gut an. Andere stören sich an der Abwicklung.

Derzeit sind viele Kunden beim Einkaufen noch zurückhaltend © Weichselbraun
 

Seit die Förderaktion der Landeshauptstadt für den Handel und die Gewerbebetriebe am Dienstagvormittag vorgestellt wurde, wird darüber hitzig diskutiert. Cornelia Hübner, Sprecherin der Innenstadtkaufleute, sagt dazu: „Ich bin zwar froh, dass es überhaupt etwas gibt“, aber die Abwicklung sei zu kompliziert. Darüber hinaus laufe die Aktion zu spät an und sei mit 150.000 Euro für das gesamte Stadtgebiet zu gering dotiert. „Außerdem glaube ich, dass viele Kunden nicht eine Rechnung hochladen und ihre Kontodaten bekannt geben wollen“, sagt die Unternehmerin. Ein Gutschein-System nach Villacher Vorbild sei einfacher in der Handhabe. „Da weiß der Kunde wenigstens genau: Ich zahle 75 Euro, bekomme dafür einen 100-Euro-Gutschein und kann ihn dann bei den Mitgliedsbetrieben ausgeben.“

Kommentare (2)

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wulzkarl
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Reflex der Klagenfurter

Wie auch auf anderen Ebenen muss Klagenfurt sich von Villach abgrenzen. Vor allem wenn in Villach etwas erfolgreich umgesetzt wurde. Meist ist die Klagenfurter Alternative leider nicht besser

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gintonicmiteis
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Auf wackeligen Beinen

Wie das rechtlich durchgehen soll, dass man mit Steuergeld eine Förderung auszahlt, die dann nur den Kunden bei den einen Betrieben zusteht, aber den anderen nicht (obwohl beide in Klagenfurt Steuern zahlen), ist wohl der Phantasie der Klagenfurter Politiker überlassen... zumindest bis die erste Klage eintrifft.

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