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70 Millionen Euro AbschreibungWert der Energie-Tochter der Stadtwerke halbiert

Die Stadtwerke Klagenfurt mussten den Wert ihrer Energie-Tochter von 141 Millionen Euro auf 75 Millionen Euro abwerten. Vorstand will mit Reformprozess reagieren.

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Fernheizkraftwerk
© Christian Reiner
 

Als die Stadtwerke Klagenfurt Ende Juni ihre Bilanz präsentierten, geschah dies zurückhaltend und still. Statt sich in einer Pressekonferenz zu erklären, wurde lediglich eine knappe Aussendung verschickt. Mit ein Grund dafür: Die erst im März angetretenen Vorstände Harald Tschurnig und Erwin Smole hätten die Zahlen ihrer Vorgänger Sabrina Schütz-Oberländer und Clemens Aigner präsentieren müssen, ein Vorgang, der im Wirtschaftsleben per se abgelehnt wird.

Kommentare (7)

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alher
1
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Das größte Problem für die STW

Sind die Stadt Politiker. Sie sitzen im Aufsichtsrat haben bei jeder größeren Entscheidung ihre Hände im Spiel. Wollen ja wiedergewählt werden. Entweder werden die STW wieder eine Magistratsabteilung oder komplett Privat.

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archiv
1
17
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Angeblich ist die STW-Gruppe zu 100 % im Eigentum der Klagenfurterinnen und Klagenfurter ....


... aber das Management und die Stadtpolitik macht mit diesem "Eigentum der Bürger" was sie wollen - oder?
Und wie immer, ist für Fehlentscheidungen und Missstände niemand verantwortlich etc. (Ausnahme der internationale Stromhandel?)?

In Klagenfurt erhöht man die Energiepreise (2019 für Strom und Fernwärme bereits erfolgt) und mit 01.01.2020 den Trinkwasserpreis um rund 6 Prozent - und die Stadtpolitik ist wieder glücklich und zufrieden - noch Fragen?

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Bond
1
27
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Das nächste Gutachten

Plötzlich ist Jost also ein Finanzexperte. Wie man's halt braucht. Man kann den Klagenfurtern alles einreden.
Wenn es um die Stadtwerke so dramatisch steht, wie soll dann das Hallenbad errichtet werden?
Die Stadt schafft es ja nicht einmal, ein vernünftiges Klo im Europa Park zu bauen. 280.000 Euro für eine Toilette. Anschlüsse und Grundstück waren schon vorhanden. Ein Klo zum Preis eines Einfamilienhauses. Habts noch alle Tassen im Schrank?

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ulrichsberg2
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6
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Mit Tricks verschleiern und dass nicht nur bei den Stadtwerken.

Es gibt auch einen chronischen Zuschussbetrieb der Stadt, wo private Mitbewerber-Betriebe, mit ihren Steuern und Abgaben, diesen Betrieb am Leben erhalten und damit den wettbewerbsverzerrenden Zustand teuer erkaufen und vieles weitere mehr hinnehmen müssen.
Magistratsdirektor Dr. Peter Jost lehnt u. a. auch diesbezüglich jede Gesprächsbereitschaft ab. H. G.

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gonde
1
19
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Da ist was los in Klagenfurt. Jede Woche eine Überraschung!

.

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CuiBono
1
24
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Die Hoffnung bleibt

dass man diesen in eine AG ausgelagerten und verselbständigten Abzockerverein namens StW-K inklusive seinem Ableger EKG, endlich auf DAS was er sein sollte radikal reduziert, nämlich ein

KOMMUNALER VERSORGER der Allgemeinheit ohne jegliche Gewinnverpflichtung!

Dann hört sich der "Spass" mit dem jährlichen Pflichtmilliongewinn - abzuliefern an die Stadtkasse - auch endlich auf.

Die Anzahl der Skandale und Ungereimtheiten in der LH-Stadt wird seit Jahren immer größer, Millionen werden verbrannt - zB externen Beratern in den Rachen geschmissen, öffentliche Vergaben sind skandalös u/o zumindest unverständlich, nachhaltig langfristige Pläne und Projekte ZUM WOHLE der Stadt und ihrer Bürger fehlen.

Die nächste Gemeinderatswahl in Klagendorf (vermutlich 2021) wird es zeigen, ob ICH als Nichtklagendorfer aber StW- u. EKG-Kunde weiterhin an der Zurechnungsfähigkeit der Klagendorfer Wähler und Bürger zweifeln darf.

Bin schon neugierig.

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gintonicmiteis
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Sie sind ein Optimist

Leider machen viel zu viele Menschen ihr Kreuzerl unreflektiert dort, wo sie es seit 40 Jahren machen... weil ihnen ja so schön Angst gemacht wird vor Pensionsverlust (SP) oder Flüchtlingen (VP).

Und in Klagenfurt verstehe ich sowieso nicht, wieviel Schildbürgerstreiche diese Stadtregierung noch machen muss, bis es zu Neuwahlen kommt...

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