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MagdalensbergAuto rammte Pool: "Wir hätten alle tot sein können"

Nach dem gefährlichen Unfall in Magdalensberg wird der Ruf nach einer 70er-Tempolimit lauter. Opfer will jetzt Betonwand bauen.

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Das Auto der Unfalllenkerin durchstieß diesen Holzzaun © Privat
 

"Wir hätten alle tot sein können. Wir haben nicht einen Schutzengel gehabt, sondern eine ganze Armee.“ Der Schock bei Udo Miesenböck sitzt noch tief. Sonntagnachmittag ist ein Auto durch den Garten seines Wohnhauses in Timenitz in Magdalensberg geflogen. Im Poolbereich befanden sich seine Frau Andrea, Schwiegertochter Lisa und die acht Monate Monate alte Aurelia, die beiden Letzteren wurden vom Auto gestreift. Das Kleinkind konnte gestern aus dem Klinikum entlassen werden. „Meiner Schwiegertocher geht es nicht gut, sie hat eine schwere Gehirnerschütterung“, sagt der 58-Jährige. Zum Schock und der Dankbarkeit, dass alle überlebt haben, mischt sich aber auch Ärger. Das Wohnhaus liegt an der Timenitzer Landesstraße, in einem Bereich in dem eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h erlaubt ist. Immer wieder komme es hier durch Raser zu gefährlichen Zwischenfällen, sagt Miesenböck. Auch Lkw donnern oft mit überhöhter Geschwindigkeit vorbei. Vor einigen Jahren landete ein Auto im Garten der Nachbarn. Auch damals kam die Familie mit dem Schrecken davon. „Wenn man in der Kurve zu schnell ist, fliegt man raus. Ich fordere schon seit Jahren eine 70er-Beschränkung“, sagt Miesenböck. „Nur interessiert das keinen.“

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