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KlagenfurtMesse-Studie wird ohne Orasch-Ideen erstellt

Der Investor nahm sich selbst aus dem Prozess, um den Anschein von Absprachen zu vermeiden.

Die Messe wird am Areal, aber auch als Institution evaluiert
Die Messe wird am Areal, aber auch als Institution evaluiert © Steintaler/Messe
 

Erst brachte Franz Peter Orasch, Immobilien-Entwickler und Chef der Lilihill-Gruppe, die Stadt Klagenfurt unter Zugzwang. Er kündigte an, auf dem Klagenfurter Flughafen eine Messe errichten zu wollen und verplante im gleichen Atemzug auch das zehn Hektar große innerstädtische Messeareal. Urbanes Wohnen, einen „Science Campus“ und eine neue Mehrzweckhalle mit dem KAC als Hauptnutzer wurden von ihm als Pläne präsentiert.

Kommentare (7)

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Avro
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Der Investor

Noch nichts entschieden und die Neid-Gesellschaft jammert schon...
Da kommt ein privater Investor und will 520 Millionen investieren! Ja, vermutlich nicht sein Geld aber normalerweise das von irgendeiner Bank. Sowie bei 99,9 % der Häuslbauer auch. Und wenn Benko dahinter steckt ? who cares ? Der hat schon ganz andere Sachen gekauft ohne das deshalb Menschen verhungert sind.
Der Flughafen wird nur einen Chance (auf großen Umbau) haben wenn die Messe dorthin kommt. Alle Hallen,Parkhäuser oder Hotel werden dann doppelt benutzt.
Und ja, finanzierbar ist das nur wenn man das Messegelände veredelt. Soll heißen Lilihill kauft es und baut gemäß den präsentierten Plänen.
Und nochmals ja, er erwartet sich davon zu profitieren.
Weil die Investoren die herkommen und 520 Millionen setzen nur weil der See so blau ist sind eher selten.

gintonicmiteis
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Es ist schon ein zweifelhaftes Bild,

dass die Bgm. hinterlässt, wenn sie zu dem Termin bei Orasch wie eine Bittstellerin in sein Büro (!) geht.

Normal-Bürger müssen beim Amt selbst vorstellig werden, aber anscheinend kannte Orwell die Klagenfurter Zustände bereits als er schrieb: Alle Tiere sind gleich, nur manche sind gleicher...

ichbindermeinung
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die Bürger sollen dann entscheiden

zum Schluss sollen die Klagenfurter direkt abstimmen u. entscheiden, ob sie es wollen und genehmigen, dass das Messegelände verkauft wird oder nicht, denn es gehört den Bürgern

wahrheitverpflichtet
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NICHT WEG ZU SCHAUEN!

wenn sich hier eine Gruppe auf tut um unsere stadt zu erpressen und vor allem was kann der orasch was die Stadt nicht kann warum müssen immer sogenannte private Investoren unser aller Eigentum sich aneignen! DIE STADT KANN JA SELBER investieren da schau ich mir an das die Stadt keine günstigeren Kredite bekommt als die sogenannten privaten! WO kommt eigentlich das ganze geld her dieser orasch Gruppe das er nicht alleine 600 Millionen Euro hat das muss ja jeden einleuchten wer steht da hinter warum wirt das nicht hinter fragt bzw Offenlegung werden wir die ganze Stadt einen ausliefern! DER ORASCH KOMMT JA VOM BENKO DER WURDE JA AUCH BINNEN 20 JAHRE ZUM MILLIARDÄR WUNDER WUTZIS GIBT ES NUR GANZ WENIGE

gintonicmiteis
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Das Geld kommt wahrscheinlich

zu einem großen Teil aus fernen Ländern und fragwürdigen Quellen...

Bond
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Termin beim Chef

Bilder, die Im Kopf hängen bleiben, so wie dieses von "Kärnten heute": Frau Bürgermeisterin Mathiaschitz geht zu Herrn Oraschs Firmensitz um dessen Projektpläne zu erörtern. Nicht umgekehrt.

CuiBono
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OMG - welch Überraschung?!

Die Klagenfurter Stadtführung unter massiver Mitwirkung des Landes Kärnten haben ihren finanziellen Offenbarungseid bereits geleistet.
Nämlich mit dem Verkauf (oder sollte man besser sagen - dem Nachwerfen) des Großteils des Flughafens an Orasch.

Bereits damals war bekannt, dass Orasch vor hat, die Messe zu übersiedeln.

Damals die Hausaufgaben nicht gemacht und die Konsequenzen des Verkaufs nicht zu Ende gedacht zu haben, kann - ja geradezu muss - bei dieser unserer Politikerriege vorausgesetzt werden.

Dass diese Hin- und Herschaften jetzt aber hergehen und ganz überrascht tun, als hätten sie von Orasch' Plänen bis dato nichts gewusst, ist noch ein Offenbarungseid.
Einer die Intelligenz betreffender.
Wenn die Dame und die Herren das Bedürfnis haben, sich als - wie sag ich das jetzt - intellektuell schlicht dar zu stellen, so sei es.

Aber vom Bürger und Wähler voraus zu setzen, dass er dämlich ist, ist inakzeptabel.

Ich hoffe inständig, die Klagendorfer werden endlich munter und "belohnen" diese Art Politik zu betreiben mit ihrem Wahlzettel bei der nächsten GR-Wahl.