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KlagenfurtPolitik nimmt den Bahnlärm auf ihre Agenda

Knapp vor der Fertigstellung des Koralmtunnels hat die Politik den Bahnlärm als Thema entdeckt. Eine Lösung hat man aber noch nicht gefunden.

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Die Politik will eine Trennung von Güter- und Bahnverkehr
Die Politik will eine Trennung von Güter- und Bahnverkehr © KLZ/Markus Traussnig
 

Dass die Fertigstellung der Koralmbahn mehr Verkehr auf der Schiene und damit auch mehr Lärm bringen wird, bestreitet mittlerweile niemand mehr. Auch die Klagenfurter Stadtpolitik ist sich mittlerweile der Dringlichkeit des Themas bewusst. Klagenfurter Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz will deshalb eine „Sonderfahrt“ aller betroffenen Bürgermeister nach Wien „auf Schiene bringen“, um Verkehrsminister Norbert Hofer im Rahmen eines runden Tisches die Wichtigkeit und Notwendigkeit einer Trennung von Personen- und Güterverkehr im Wörtherseeraum darzulegen. "Die Trennung in Personen- und Güterverkehr im Osten der Stadt Klagenfurt würde eine wirksame Entlastung bringen", sagt Mathiaschitz. Zudem fordert sie die übrigen Parteien im Stadtsenat zu einer Resolution auf, um mehr Druck zu erzeugen. „Wir müssen auf der Hut sein. Denn hier geht es
um den Schutz der Lebensqualität im gesamten Zentralraum Kärnten“, so Mathiaschitz.

Kommentare (3)

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archiv
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Eine Aussendung der Stadtpolitik Klagenfurt am Wörthersee am 18.05.2007!!!

Stadtsenat im Verkehrsministerium
Der Klagenfurter Standpunkt zur HL-Strecke muss dem neuen Verkehrsminister deutlich gemacht werden beschloss der Klagenfurter Stadtsenat einhellig. Dafür sollte das gesamte Kollegium nach Wien fahren, Freitag stellte man sich nun im Verkehrsministerium ein.
Heute, Freitag, Mittag stellten sich Bürgermeister Harald Scheucher, Vizebürgermeister Ewald Wiedenbauer sowie die Stadträte Christian Scheider und Michael Matzan im Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie ein. Dem wichtigen Termin ohne Begründung ferngeblieben waren die Klagenfurter Grünen.
Im Ministerium wurde der Klagenfurter Delegation mitgeteilt, dass es neue Überlegungen für die Führung der Bahn-Hochleistungsstrecke in Kärnten gebe. Ziel der Politik sei es, den Güterverkehr von den Ballungszentren fernzuhalten, wurde Bürgermeister und Senatsmitgliedern versichert. Dies sei bereits in Wien, Innsbruck und St. Pölten durchgeführt worden.
Bürgermeister Scheucher, Vize Wiedenbauer sowie die Stadträte Scheider und Matzan konnten in Wien aber auch das Versprechen mitnehmen, dass auf der derzeit bestehenden Personenverkehrsstrecke in Klagenfurt weitere Verbesserungen im Lärmschutz erfolgen.

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joektn
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🤔

Ach das wird nie kommen, weil es nicht finanzierbar ist. Die Strecke durchs Rosental als Umleitungsstrecke hat man ja völlig durchdacht 2016 stillgelegt und steht nun sogar in Landesbesitz aber es wird sich trotzdem nichts tun, weil das mehrere Milliarden Euro kosten würde und sich das niemand leisten kann. Zudem selbst wenn jetzt sofort gebaut werden würd, würde es mindestens 10 bis 20 Jahre dauern bis alles fertig ist.

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archiv
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6
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Wer kennt sich da noch aus?

Von der hohen Stadtpolitik in Klagenfurt gibt es einen Beschluss - "die Stadt am Fuße des Wöthersees" wird untertunnelt - noch Fragen?

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