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Volleyball

Viel Neues bei den Löwen

Am Dienstag wird die Volleyball-Bundesliga-Saison der Herren eröffnet. Die VBK Wörthersee Löwen starten mit Heimkehrer Simon Frühbauer, etlichen Jungen und einer neuen Halle.

© GEPA
 

Die Ballsporthalle St. Peter hat als Heimstätte für die Wörthersee Löwen seit heuer ausgedient. Denn der österreichische Volleyballverband stellte den Klubs der ersten Bundesliga im Vorjahr ein Ultimatum, dass die Vereine bis 30. September 2013 über eine neun Meter hohe Halle verfügen müssen. Andernfalls wäre der Klub aus der höchsten Spielklasse ausgeschlossen worden.

So musste man beim VBK kurzerhand improvisieren, fand aber prompt im Sportpark Klagenfurt eine regelkonforme neue Spiel- und Trainingsstätte. Auch MEVZA-Vertreter Aich/Dob, der erst in der Superliga einsteigt, muss nach Klagenfurt ausweichen. Die erst 2011 erbaute Jufa-Arena ist nämlich um zwei Meter zu kurz und damit nicht Champions-League-tauglich.

Für die Klagenfurter Volleyballer erwies sich die Übersiedlung jedenfalls als Glücksfall: "Die Halle ist ein Wahnsinn. Solche super Bedingungen gibt es im österreichischen Volleyball sonst nirgends", zeigt sich Xandi Huber, derzeit noch in Brasilien in Beachvolleyball-Einsatz, begeistert. Finanziell ermöglicht wurde das neue, aber nicht ganz günstige "Zuhause" dank Subventionen der Stadt Klagenfurt. "Sonst könnten wir uns das mit unserem mageren Budget gar nicht erst leisten", erklärt Finanzchefin Karin Frühbauer.

Der Meisterschaftsauftakt erfolgt aber auswärts in Graz. Der erste Gegner der Wörthersee Löwen in der AVL heißt UVC Graz. Die Vorbereitungsspiele der Klagenfurter verliefen vielversprechend, dennoch bleiben die VBK Löwen vorsichtig in Hinblick auf die Erwartungen: "Wir sind ein sehr junges Team und wissen noch nicht genau, wo wir stehen. In erster Linie lautet das Ziel Klassenerhalt."

Herzstück Frühbauer

Der Kader präsentiert sich in der heurigen Saison mit einer interessanten Mischung. Rückkehrer und Nationalteamakteur Simon Frühbauer ist das Herz der Löwen. "Ohne ihn geht im Moment gar nichts. Er hat im ersten Cup-Spiel elf Asse geschlagen - das sagt alles über seine Qualitäten. Außerdem ist ein er wichtiger Motivationsfaktor für den Nachwuchs", erklärt Huber.

Von denen haben sich mittlerweile einige einen Platz im Kader bzw. in der Startaufstellung erkämpft. Der Villacher Christian Rainer wird dieses Jahr Regie führen und die Position des Aufspielers einnehmen. Mit Bernhard Melzer, Markus Fritsche und Simon Baldauf haben sich drei weitere junge Österreicher einen Stammplatz erkämpft. Eigenbau Lukas Skrabal ist zudem die erste Option auf den Liberoposten. Mit dem Tschechen Robert Kufa steht daher nur mehr ein einziger Legionär im Kader der Klagenfurter. "Nur die Mittelblockerposition bereitet uns noch Sorgen. Zwar hilft uns Ex-Spieler Ulrich Lippitsch vorübergehend aus, aber wir werden sicher noch jemanden für diese Position holen müssen", erklärt Frühbauer.

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