Es ist kompliziert. Dieser Beziehungsstatus beschreibt wohl am ehesten das Verhältnis zwischen der Stadt Klagenfurt und Wirtschaftsprüfer Ulrich Kraßnig. Es gab Klagsandrohungen und tatsächliche Klagen, politische Turbulenzen und Diskussionen über rechtswidrige Beauftragungen. Zugleich wurde das Budget, und damit auch das Hallenbad, im Vorjahr letztlich erst auf Basis eines Berichts des Wirtschaftsprüfers beschlossen. Am Mittwoch war Kraßnig bereits zum zweiten Mal als Auskunftsperson in den Gemeinderat geladen, um über seine Tätigkeit für die Stadt zu berichten.
Prüfer verteidigt sich
„Setze meinen Beruf wegen 10.000 Euro nicht aufs Spiel“
Der Gemeinderat in Klagenfurt tagte. Thema war ein Mann: Wirtschaftsprüfer Ulrich Kraßnig, Zentrum zahlreicher politischer Diskussionen im Rathaus.
© Weichselbraun Helmuth Kleine Zeitung