Mit dem Aus der „Disco Max“ im vergangenen Dezember verlor die Südoststeiermark ihre einzige Großraumdisco – ein herber Schlag für die regionale Partyszene. Zur Erleichterung vieler war jedoch eine Sache sofort klar: Der Tanz- und Partystadl „Yoyo“ bleibt bestehen. Im Gespräch mit der Kleinen Zeitung kündigte Betreiber Andreas Neuhold auch an, dass das „Yoyo“ ab März in neuem Glanz erstrahlen wird.
Vieles neu im „Yoyo“
„Something new is coming“, posteten die Betreiber vor einigen Tagen dann auf Instagram und Facebook. Denn die Umbauarbeiten laufen auf Hochtouren – an allen Ecken und Enden des Partyclubs wird geschraubt, gehämmert und montiert: „Wir haben schon einiges abgebaut, um es modern einzurichten. Auch neue Sitzmöglichkeiten wird es geben. Extrem viel haben wir auch in die Licht- und Tontechnik investiert“, verrät Neuhold.
Aber nicht nur in puncto Ambiente, auch musikalisch steht dem "Yoyo" ein Neustart bevor. „Es werden künftig alle Musikgenres gespielt“, kündigt Neuhold an. Und an Freitagen setzt man künftig auf wechselnde Themen- und Eventabende, um ein möglichst breites Publikum anzusprechen. „Früher gab es die Großdisco mit ihrer Musik und zusätzlich den Party- und Tanzstadl. Jetzt müssen wir von der Musikrichtung offener werden“, so Neuhold.
Antwort auf das Clubsterben
Hintergrund der Neuausrichtung des „Yoyo“ in Feldbach sei auch die Entwicklung der Clubszene in den vergangenen Jahren. Denn nach dem Aus der Disco Max, des Kultlokals „Jay“, später kurz „Filmriss“ in Paldau oder des „Smilez Club“ in Gniebing haben Nachtschwärmer im Bezirk derzeit weniger als eine Handvoll Anlaufstellen, um zu Tanz- und vor allem Discomusik ausgelassen zu feiern. „Wir sehen, dass in der Region nicht mehr viele Clubs übrig geblieben sind. Mit dem Partyclub haben wir das Ziel, auf den oft gesagten Satz ‚Bei uns gibt’s nichts mehr‘ eine Antwort zu geben“, so Neuhold.
Opening am 6. März
Das „Opening“ des „Yoyo Partyclub Feldbach“ geht übernächstes Wochenende (6. und 7. März) über die Bühne. Auf welche Musik sich die Gäste dann freuen dürfen, hält Neuhold noch unter Verschluss. Nur so viel sei verraten: „Die Leute dürfen gespannt sein. Es wird eine deutliche Veränderung zu vorher geben.“