Streng geheim. Das ist offenbar der Inhalt jener Gutachten, die Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Ulrich Kraßnig in den vergangenen zwölf Monaten für die Stadt Klagenfurt angefertigt hat. So geheim, dass selbst die Mitglieder des Stadtsenats um Einsichtnahme kämpfen müssen. Insgesamt stellte Kraßnig der Stadt 102.000 Euro für drei Aufträge in Rechnung. Diese befassen sich, grob vereinfacht, mit dem möglichen Beitrag der Stadtwerke Klagenfurt zur Budgetsanierung der Landeshauptstadt, der Vorbereitung von Bürgermeister Christian Scheider (FSP) auf die Stadtwerke-Hauptversammlung sowie dem Budgetvoranschlag 2025.