Wie die Kreditschutzverbände am 18. September bekanntgegeben haben, wurde über das Vermögen der „KaSa – Studio für körperliches und geistiges Wohlbefinden OG“ mit Sitz in Klagenfurt am Landesgericht Klagenfurt ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet. Das Unternehmen, das Fitness-, Mental- und Ernährungstraining anbietet, war in Kärnten und der Steiermark mit mehreren Standorten vertreten. Bereits geschlossen wurden die Studios in Klagenfurt, Villach, Völkermarkt, Feldkirchen und Viktring. Geöffnet sind die Standorte in Knittelfeld und Wolfsberg.
Viele Gläubiger betroffen
Laut Schuldnerangaben belaufen sich die Verbindlichkeiten auf rund 360.900 Euro, dem stehen Aktiva von etwa 103.000 Euro gegenüber. Rund 53 Gläubiger und vier Dienstnehmer sind von der Insolvenz betroffen. Als Ursache führt die Gesellschaft an, dass es „trotz aller Bemühungen zur Kundenbindung und Neukundengewinnung zu einem kontinuierlichen Umsatzrückgang“ gekommen sei.
Laut KSV1870 liegt ein Sanierungsplan mit einer Quote von 20 Prozent, zahlbar binnen 18 Monaten, vor. Die Angaben konnten vom Kreditschutzverband bislang jedoch noch nicht überprüft werden. Gläubiger können ihre Forderungen bis zum 20. Oktober 2025 anmelden. Zum Insolvenzverwalter bestellte das Gericht Martin Mutz, Rechtsanwalt in Klagenfurt. Die erste Gläubigerversammlung sowie die Prüfungstagsatzung finden am 3. November 2025 statt. Über den Sanierungsplan wird schließlich am 15. Dezember 2025 am Landesgericht Klagenfurt entschieden.