Gerhard Töfferl arbeitet fleißig im Familienbetrieb Töfferl, der sich seit mehreren Generationen dem Verkauf von Gartenbaugeräten in der Pischeldorfer Straße widmet. In seiner verbleibenden Zeit ist der 26-Jährige als freiwilliger Sanitäter beim Roten Kreuz Klagenfurt aktiv.
Alles begann 2018 mit dem Eintritt in den Zivildienst, Töfferl blieb nach dem Dienst noch ehrenamtlich dabei und kam somit zum freiwilligen Rettungsdienst. „Für mich steht das Helfen im Vordergrund, aber es herrscht auch unter den Kollegen und Kolleginnen eine tolle Atmosphäre“, erzählt Töfferl. Besonders in Erinnerung geblieben ist dem ehrenamtlichen Sanitäter eine Geburt im Rettungsauto an einer Bushaltestelle: „Die Mutter wollte ihr Kind unbedingt in Villach zur Welt bringen – aber so lange wollte das Baby dann nicht mehr warten“, lacht der Prokurist.
Ausbildung zur Führungskraft
Neben der freiwilligen Mitarbeit beim Roten Kreuz nimmt Töfferl auch an einer mehrteiligen Führungskräfte-Ausbildung teil und befindet sich derzeit in der Spezialisierung des Bereichs Einsatz/Stab. Im Zuge dieser Ausbildung schrieb Töfferl gemeinsam mit einem Rot-Kreuz-Kollegen Julian Kampl eine Offiziersarbeit über Einsatzdrohnen. „Auf Grundlage dieser Arbeit hat das Rote Kreuz Klagenfurt dann auch Drohnen beschafft – wir sind gerade in Ausarbeitung weiterer Schritte, um Kolleginnen anderer Bezirke darauf einzuschulen“, erzählt der Klagenfurter stolz.
Neben der Arbeit im Familienbetrieb, der ehrenamtlichen Tätigkeit und der Ausbildung zur Führungskraft bleibt wenig Freizeit. Der ausgebildete Ingenieur schmunzelt: „In meiner Freizeit bin ich auch Unternehmer – ich unternehme gerne was mit meiner Freundin oder Freunden. “Bei der Rettung lässt sich Berufliches und Privates gut verbinden: „Es ist ein schöner Kreis aus Arbeit und Freunden, der sich für mich beim Roten Kreuz schließt.“