Ein Schreiben, das am Mittwochmittag im Magistrat Klagenfurt die Runde machte, sorgt für Aufregung, betroffene Gesichter und vor allem Sorgenfalten. Denn das ernüchternde Schriftstück, gerichtet an Bürgermeister Christian Scheider (Team Kärnten), Vizebürgermeister Philipp Liesnig (SPÖ) und die anderen Stadtsenatsmitglieder, fasst auf drei Seiten das zusammen, was viele seit Monaten nicht glauben wollen: Der Landeshauptstadt Klagenfurt droht – wenn weiter so gewirtschaftet wird – die Zahlungsunfähigkeit. Konkret heißt das: Es könnten keinerlei Ausgaben mehr getätigt werden – im schlimmsten Fall geht sogar das Licht aus. Es wäre die erste Landeshauptstadt in der österreichischen Geschichte, die ein Fall für das Konkursgericht werden würde.
„Großprojekte stoppen“
Eigene Mitarbeiter schlagen Alarm: Stadt Klagenfurt droht die Pleite
Ranghohe Abteilungsleiter warnen in Schreiben vor Zahlungsunfähigkeit der Landeshauptstadt Klagenfurt. Sie fordern auch einen Stopp des Projektes „Hallenbad neu“.
© Lisa Steinthaler