Wer nicht backen kann oder will, der hat, wenn er Glück hat, jemanden in der Familie, der das Backen gerne übernimmt und die gesamte Familie beliefert. Der Rest muss die süßen Versuchungen kaufen – oder darauf verzichten. In den traditionellen Bäckerei- und Konditorbetrieben der Region wird deshalb gerade fleißig produziert – vom Vanillekipferl bis zum Eisenbahner. Die Preise sind gestiegen, denn die Rohstoffe sind massiv teurer geworden. Im Café Walten in Feldkirchen gehen heuer 700 bis 800 Kilogramm Kekse bis Weihnachten aus der Backstube, aus den Händen von Chefin Anna Virgolini-Walten. "Meine Frau macht das, ich helfe", sagt Hermann Virgolini. "Und sie macht das sensationell." So kommt auch nur reine Butter in die Kekse.
Auf einen Blick
Wo es in St. Veit und Feldkirchen Kekse gibt und was sie heuer kosten
Was wäre Weihnachten ohne Kekse? Wer die Süßigkeiten kaufen muss, legt heuer mehr dafür hin. Dafür blieb echte Butter in den Keksen. Kleine Rundschau in Backstuben der Region.
© MICHAELA AUER