Gleich zu Beginn des Spiels ist klar: Wer kein Geld dabei hat, hat kein leichtes Leben auf der Wiesenmarkt-Kegelbahn. Die Euro liegen schon am hölzernen Taferl, auf dem das Geld der Spieler gesetzt wird. Zwei Münzen, ein Fünf-Euro-Schein. Die „normale Schanz“ ist das. Quasi der Mindesteinsatz. Mehr geht immer, erklärt Karl Taumberger, Unternehmer und Kegler auf der Naturkegelbahn. „Den Grundbetrag muss jeder setzen.“ Wir spielen nur zum Spaß mit. Unser Einsatz sind Kokosbusserln, Schaumbecher und Schaumrollen, die werden wir nach dem Kegeln verteilen. Ich erkläre den Mitspielern, dass ich blutige Anfängerin bin, die „Gaude“ aber gerne mitmache. Taumberger ist eingeweiht, die Kibitze an der Bahn nicht.
St. Veiter Wiesenmarkt
Kleine-Redakteurin behauptet sich bei harter Kegler-Runde
Haus und Hof wurden beim Wiesn-Naturbahnkegeln schon verspielt. Ich spielte um Kokosbusserln, kämpfte um Akzeptanz und hatte nur einen Glückstreffer.
© Markus Traussnig