Wie viele Straßen in der Stadtgemeinde Feldkirchen sind eigentlich nach Frauen benannt? Mit dieser Frage beschäftigten sich vier Studenten der Universität Klagenfurt im Rahmen einer Studie. Dass es nicht allzu viel sein werden, dessen waren sich die Studenten bewusst, gerechnet hat man ohnehin nur mit zwei oder drei „weiblichen“ Straßen. Das Ergebnis war jedoch einigermaßen überraschend. „Von den insgesamt 313 benannten Verkehrswegen sind 59 nach reellen Personen benannt. Und alle 59 sind Männer“, sagt Simon Detomaso, einer der Studenten. Die größte Gruppe bilden dabei Politiker, gefolgt von der Gruppe der „Künstler, Wissenschaftler und Intellektuellen“. Laut Detomaso wolle man die Situation nicht nur aufzeigen, sondern der Stadt auch Vorschläge machen, nach welchen Frauen man künftig Straßen benennen könnte, wie die Mundartdichterin Ermelinde Koch oder die Wissenschaftlerin Theresia Payr.