Der Pädagoge Oke Anyanwu nahm in Feldkirchen im Vorjahr am Wettbewerb der Wirtschaftskammer unter dem Titel „Meine Pop-up-Store Kooperation“ teil. Jungunternehmer konnten ihre Geschäftsmodelle einreichen. Der nach Feldkirchen aus Deutschland umgezogene Anyanwu reichte einen Co-Working-Space mit dem Namen „feWorX“ ein.

Nach monatelangen Vorbereitungsarbeiten ist der Co-Working-Space im Haus der Wirtschaftskammer in der Dr. Arthur-Lemisch Straße 4 nun offen. Man kann sich für Homeoffice auch schon einmieten. Unter der Telefonnummer 0677-639 87 694 ist Anyanwu erreichbar. An der Finalisierung der Homepage arbeitet er noch.

Über den Eingang zur Wirtschaftskammer kommt man auch in den Co-Working-Space
Über den Eingang zur Wirtschaftskammer kommt man auch in den Co-Working-Space © Manfred Schusser

Das Angebot richtet sich an einzelne Personen, bis hin zu Arbeitsgruppen, also an alle, die einen Raum suchen, um „zu Hause“ arbeiten zu können und sich das Pendeln an den Arbeitsort zu ersparen - oder die Miete für Büroräume, wenn man vielleicht ein Unternehmen gründen möchte.  

Netzwerken in Feldkirchen

Oke Anynanwu will mit den Räumlichkeiten auch Gemeinschaft fördern und die Möglichkeit, dass unter anderem Selbstständige ihre Netzwerke knüpfen können.  

Wer es ausprobieren möchte: „Für den Anfang gibt es 30 Prozent Einstiegsrabatt für die ersten drei Monate“, erklärt Anyanwu. „Und es gibt einen kostenlosen Probetag“, erklärt Anyanwu.

Anyanwu ist deutscher Staatsbürger und als Pädagoge in der Beratung, Konzeptentwicklung und Evaluation von Projekten in der Bildung und speziell im medienpädagogischen Bereich tätig. Auf die Idee kam er, weil er selbst viel und oft im Homeoffice tätig ist und deshalb weiß: Daheim fehlt oft der Austausch und das Netzwerken mit anderen. Dies werde in einem Co-Working-Space möglich.  

Oke Anyanwu lebt seit etwa drei Jahren in der Tiebelstadt, er zog der Liebe wegen nach drei Jahren Fernbeziehung mit einer Kärntnerin in die Stadt.