Es hätte eine Premiere im Nachbarland werden können: Mit Ex-Außenminister Anze Logar hätte erstmals ein konservativer Politiker Sloweniens Staatspräsident werden können. So wurde es eine andere Premiere: Mit Natasa Pirc-Musar steht erstmals eine Frau an der Spitze des Staates. Nach der Stichwahl setzte sie sich mit 54 Prozent durch. Im Wahlkampf-Finale stellte sich auch Premierminister Robert Golob hinter die als liberal deklarierte, formal aber parteiunabhängige Kandidatin – auch weil sein Kandidat bereits im ersten Wahlgang scheiterte.