"Gestern wurde auf unserer Alm nur mehr der Kopf eines Kalbes gefunden. 20 Gehminuten von unserer Haustür entfernt. Liebe Wolfsbefürworter, schaut euch dieses Bild an. Der Wolf ist kein Kuscheltier und wenn die Rinder von der Alm kommen, dann steht der Wolf vor unserer Tür."

Mit diesen eindringlichen Worten macht Feistritzer unter seinem Synonym Petutschnig Hons Sonntagvormittag auf das Wolfsproblem in Oberkärnten via Twitter aufmerksam – inklusive "Beweisfoto" (siehe weiter unten).

Wolfgang Feistritzer als Petutschnig Hons
Wolfgang Feistritzer als Petutschnig Hons
© Juergen Fuchs

Seit einigen Wochen schon vermissen sein Nachbar und er insgesamt drei Kälber. Am Samstag wurde ein viertes Kalb offenbar von einem Wolf gerissen und zum Teil liegen gelassen. Der Landwirt geht davon aus, dass "der Rest irgendwo in den naheliegenden Wald gebracht wurde. Das findet man ja nicht mehr so einfach". Laut Feistritzer wird das gerissene Kalb jetzt auf Wolfsspuren untersucht.

Erst Anfang September wurde offiziell bestätigt, dass im Oberen Drautal ein Wolfsrudel unterwegs ist.