100 Jahre Caritas KärntenEin Festgottesdienst mit sehr persönlichen Bekenntnissen

Mit einem Festgottesdienst im Klagenfurter Dom sagt die Hilfsorganisation Danke – für das gemeinsame Wirken, das Miteinander, das Not-Sehen und Handeln seit zehn Jahrzehnten. Bischof Josef Marketz sieht im Lockdown die Chance auf einen Neubeginn.

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Diözesanbischof und Ex-Caritas-Direktor Josef Marketz zelebrierte die Messe zum 100-Jahr-Jubiläum der Caritas © Diözese Gurk
 

„Sie ist zunächst keine Organisation, sondern zuallererst, so Papst Franziskus, ist die Caritas die Umarmung Gottes, unseres Vaters, für jeden Menschen, vor allem für die Allerletzten und die Leidenden“, sagte Caritas-Direktor Ernst Sandriesser am Samstag im Rahmen des Festgottesdienstes zu 100 Jahre Caritas in Kärnten. Sandriesser blickte in den Rückspiegel und erinnerte an die Anfänge der Hilfsorganisation, an die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg: „Kärnten war ausgeblutet vom Krieg, verseucht von der Spanischen Grippe und zehntausende Menschen hatte weder Heimat noch Angehörige. Am allermeisten litten die Kinder darunter. In diesen Monaten nach dem Krieg organisierte Bischof Adam Hefter Sammelaktionen. Die bischöfliche Residenz war Umschlagplatz für Essen, Kleidung, Möbel und anderen Hilfsgüter.“

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