Bei Kötschach-MauthenGailtaler Wolf schlug wieder zu: Neugeborene Kälber tot

Am Sonntag wurden zwei Kälber auf einer Weide nahe Würmlach tot aufgefunden. Laut Tierarzt deutet alles auf einen Wolfsriss hin.

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© Symbolfoto
 

Nahe Würmlach im Oberen Gailtal, in der Gemeinde Kötschach-Mauthen im Bezirk Hermagor, dürfte der Gailtaler Wolf von Samstag auf Sonntag wieder aktiv geworden sein. Zwei in den Abendstunden auf die Welt gekommene Kälbchen fielen dem Beutetier zum Opfer. Wie zu erfahren war, hat Samstagabend eine Kuh des Bischof-Bauern unbemerkt auf einer Weide gekalbt. Dem Zwillingspärchen war allerdings kein Glück beschieden, es überlebte die erste Nacht im freien Gelände nicht.

Kommentare (22)
Peterkarl Moscher
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Wahrheit tut weh !

Der Wolf ist auszurotten, nur Schäden bei Schafe, Kälber das hat mit Tierschutz nichts
zu tun.

joektn
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Es war ein Fuchs

Diesmal war es kein Wolf sondern ein Fuchs wie gerade eben bekannt gegeben wurde.

silentbob79
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@joektn

Wo genau wurde das denn bekanntgegeben? Die einzige andere Meldung zum Thema die ich finden konnte (die allerdings auch der Darstellung der KLZ widerspricht) ist, dass es sich bei einem der Kalb um eine Totgeburt handeln soll und das andere eindeutige Spuren eines Risses aufweist. Von welchem Tier (Wolf, Fuchs, freilaufender Hund) ist noch nicht klar ...

Wie es allerdings ein herkömmlicher Fuchs (Lebendgewicht bei sehr starken Tieren ca 10kg) schaffen soll, ein komplettes Kalb (Geburtsgewicht um die 30 - 40 kg) wegzuziehen (geschweige den an Ort und stelle aufzufressen) soll mir mal einer erklären ...

Lepus52
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Der Wolf ist kein Garant für Biodiversität!

Gefährliche Tiere hat man zu jeder Zeit versucht vom Menschen fern zu halten. Die Diskussion wird sich erst ändern, wenn ein Kind daran glauben muß. Es ist dann schlimmer, als bei Hunden und da passiert schon genug.

RonaldMessics
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wie viele Hunde...

...haben bereits Kinder schwer verletzt. Warum werden Hundehaltungen von diversen bekannten auffälligen Hunderassen nicht endlich verboten? Ganz ganz einfach, weil hier eine Wirtschaft, nämlich die der Hundefutterindustrie mit ihren Inseraten dahinter steht.

silentbob79
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@RonaldMessics

Weil (auch bei den sogenannten Kampfhunden!) das Problem in 99% der Fälle am hinteren Ende der Leine (so überhaupt vorhanden) zu finden ist. Man kann auch Golden Retriever oder Border Collies so behandeln, dass sie aggresiv werden und auf Kinder losgehen. Genauso wie ich Leute mit absolut perfekt erzogenen Dobermännern oder Stafford Terriern die keiner Fliege was zuleide tun kenne.

Wenn halt Geltungsbedürfnis, Ahnungslosigkeit im Umgang mit Hunden, Verantwortsungslosigkeit und ein gewisses Milieu mit einem sogenannten Kampfhund zusammentreffen, wirds problematisch. Aber das wärs dann auch bei einem Golden Retriever ...

RonaldMessics
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@silentbob79

Da das Problem auch bei definierbaren Hunden vermutlich am anderen Ende der Leine sitzt, und wir wissen, dass dies nicht korrigierbar ist, bin ich für verbieten dieser Hunde, denn diese hatten bereits Kinder schwerstens verletzt. Und somit ist alles gesagt. Lösungen sind eben auch Bitter für Menschen.

silentbob79
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@RonaldMessics

Was genau ist an meinem Beitrag denn so unverständlich? Wenn Sie Dobermänner oder Stafford Terrier verbieten wollen, dann müssen Sie auch Deutsche Schäferhunde, Golden Retriever oder Border Collies verbieten. Denn in den falschen Händen werden auch diese Rassen zur Gefahr für Kinder. Auch ein Dackel kann einem Kind ernsthafe Verletzungen zufügen. Und im Allgemeinen (also von echten Problemhaltern abgesehen) lässt sich beobachten, dass größere Hunde besser erzogen sind als kleine.

RonaldMessics
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@silentbob79

jetzt verstehe ich, weil der Mensch aus Emotionalität Hunde will, darf man sie nicht verbieten --- Populismus in Reinkultur --- aber der Wolf, ja der ist das Böse.
Interessante Reaktionen auf meine Postings.
Übrigens bin ich nur für das Verbieten, wenn der Hund keinem Spezialisten zugeschieden wird. Beispiel: Lawinenhunde, Blindenhunde, Suchhunde, Polizeihunde.
Aber jene, die sich nur einen Hund anschaffen, damit sie eine Waffe, oder Zierde oder etwas zum Angeben aneignen, denen sollte der Hund verboten werden.

silentbob79
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@RonaldMessics

Offensichtlich können oder wollen Sie mich nicht verstehen. Das einzige was ich sage, ist dass es keine ausreichende fachliche Grundlage dafür gibt, einzelene Hunderassen aufgrund ihres angeblichen Gefährungspotentials zu verbieten. Und wenn man damit anfängt, man auch viele andere Rassen mit verbieten müsste.

Wenn Sie für ein generelles Hundeverbot (ausgenommen diverse Einsatzhunde) eintreten. Von mir aus. Bin ich mit dabei. Aber ansonsten muss ein Hundeverbot bei der Eignung des Halter ansetzen und nicht bei der Rasse. Wer einen Hund möchte muss eine entsprechende Eignung nachweisen, sonst gibts keine Hund, weder Pudel noch Dobermann.

RonaldMessics
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@silentbob79

Genauso, wie sie es im zweiten Absatz mir mitteilen, so meinte ich es.

silentbob79
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@RonaldMessics

Widerspricht aber ziemlich Ihrer Aussage aus Ihrem ersten Posting zum Thema (und darauf habe ich mich bezogen)

> " Warum werden Hundehaltungen von diversen bekannten auffälligen Hunderassen nicht endlich verboten? "

Und wenn Sie selbst nicht wissen (oder es nicht ausformulieren können) was Sie meinen und wollen, sollten Sie halt nicht anderen Leuten Populismus vorwerfen ...

RonaldMessics
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@silentbob79

Ich streite nicht darüber, wenn sich jemand einbildet, es müssen alle Hunderassen sein, dann kann ich auch diese Meinung teilen. Mir geht es eben mehr über die differenzierte Haltung über das Thema Hund und Wolf. Dem Wolf wird die Bösartigkeit "nachgewiesen", und dem Hund erteilt man keine Absage, obwohl auch beim Hund Bösartigkeiten nachweisbar sind.
In erster Linie bin ich für das Hundehalten mit funktionalen Hintergrund. Aber noch einmal, auch wenn man meint, man muss auch Schoßhunde einer Neubetrachtung unterziehen, mir kann es recht sein. Beim reintreten in die Gacke auf diversen Spielplätzen und der nachfolgenden Reinigung ist kein Unterschied. Es gab auch schon Kinder, die aus "Versehen" die Gacke an den Fingern hatten.
Heutzutage werden Hunde auch in Speiselokale mitgenommen. Und das dieser nicht angeleinte Hund auf Tischhöhe auf unserem Tisch schnupperte war dem Fehlverhalten des Besitzers zuzuschreiben. Nur heute sind diese Egoisten nicht mehr belehrbar, im Gegenteil, man wird dann auch noch von solchen Hundebesitzern "angeschnautzt". Unangeleinte Hunde bei Schitouren, oft genug im freien Gelände gesehen, gibt es zu Hauf, und bei der Abfahrt sind die Hunde zu 99% nicht angeleint.
Leider kann man es nur mit einem Hundeverbot ändern.

kleger
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In der Slowakei (Region Brezno)

lassen Eltern ihre Kinder ab der Dämmerung nicht mehr aus dem Haus! Dort haben sie die Kontrolle über Wolf und Bär verloren. Ich würde halt jetzt gerne einen Verantwortlichen (Politiker, Tierschützer usw.) hören der sagt: "Wenn ein Mensch angegriffen wird, übernehm ich die Verantwortung dafür!"
Vielleicht könnte mir auch einmal wer erklären wer denn entscheidet welches Tier schützenswerter ist. Otter oder Fisch, Wolf oder Schaf, Bär oder Kalb? Und warum?

Landbomeranze
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Die sitzen gemeinsam mit denen, die Wolfspatenschaften verkaufen,

in gut gepolsterten Sesseln ihrer Stadtbüros und -wohnungen. Verantwortung übernehmen? Wer? Politiker oder der Pichler oder der selbsternannte Scheinwolfexperte Kotrschal. Niemals!!!!!!!!!!!! Die verdünnisieren sich, dass sie gar nicht so schnell schauen können.

Arnold.Gutsche
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Fotos bitte...

stellst doch bitte Fotos rein, es soll doch jeder sehen was der kuschelige Wolf so treibt...

Monte570
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Zeus9020

Gehts noch, bei aller Tierliebe, diese Tötungen hat es in den letzten Jahrzehnten nicht gegeben und sind für die Region nicht üblich bzw. nicht tolerierbar.

zeus9020
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PERFEKT, tät' ich sagen...

Das kommt dich ge au zur rechten Zeit und im allerletzten Ml.ent, um die Abschusszeit doch noch zu verlängern.... vordergründig dümmer geht's doch wirklich nicht mehr....

yzwl
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Weg

mit den Wölfen bevor es zu spät ist!

Landbomeranze
3
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A Klognfurter will

den Menschen am Land sagen, was sie zu dulden haben. Schauts dass in der Landeshauptstadt alles läuft. Wenn die Viecher in eure Stadtgefilde kommen, dann sinds schneller beseitigt, als sie schauen können wie z. B. der Biber in Waidmannsdorf, weil er dort ein paar Keller unter Wasser gesetzt hat, bei uns am Land darf er das hektarweise. Eigennutzige Scheingrüne.

crawler
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Am Land

sind viele Bauern nicht so dumm um nicht zu wissen wie man den aufgedrängten Wolf an Herr werden könnte.

zeus9020
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Sorry

fürs Autokorrekt:
genau
Moment