Abwanderung – d a s Problem vieler Landgemeinden. Umso willkommener müssten Menschen sein, die sich "am Land" niederlassen wollen. Das dachte auch Petra Lipautz. Im Sommer 2015 kaufte sie in ihrer Heimatgemeinde Nötsch im Gailtal ein Grundstück. Dort wollte sich die, nach einer Erkrankung auf einen Rollstuhl angewiesene, Lehrerin ein Haus bauen. Einen großzügigen und barrierefreien Bungalow. "Meine Mandantin hat mehrere 10.000 Euro in das Grundstück investiert, um es bebaubar zu machen", sagt Lipautzs Anwalt Martin Prett. Für Drainagen, Schotterung und Ähnliches.
Spießrutenlauf bei Hausbau
"Da war mir klar: Ich bin offenbar nicht willkommen"
Lehrerin wollte in ihrer Heimatgemeinde Nötsch ein Haus bauen. Nach fünf Jahren "Pflanzerei" gab die Rollstuhlfahrerin auf und zog in die Stadt. Haben korrekt gehandelt, kontert die Gemeinde.
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