Hohe Strafen drohen Gefälschte Covid-Testzertifikate in Kärnten im Umlauf

Das Experten-Koordinationsgremium des Landes warnt vor gefälschten 3G-Testzertifikaten. 845 Menschen sind derzeit in Kärnten mit dem Coronavirus infiziert. 96 Fälle wurden von Freitag auf Samstag bekannt.

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Das Fälschen eines Zertifikats ist strafrechtlich relevant
Das Fälschen eines Zertifikats ist strafrechtlich relevant © AP
 

Laut dem Experten-Koordinationsgremium des Landes, das sich auf mehreren Informationsquellen bezieht, sind in Kärnten derzeit gefälschte Covid-Testzertifikate (QR-Codes) und gefälschte Testergebnisse im Umlauf. Ein solcher Testnachweis ist unter anderem für den Zutritt zur Gastronomie oder auch Nachtlokalen notwendig, wenn kein vollständiger Impfschutz vorliegt.

Die Verantwortlichen weisen nachdrücklich darauf hin, dass es sich bei der Fälschung eines solchen Tests bzw. Zertifikats um eine strafrechtlich relevante Tat handeln kann. Auch das Innenministerium hat in dieser Woche mitgeteilt, die Echtheit von 3G-Nachweisen verstärkt durch die Polizei kontrollieren zu lassen. Dabei können bei gefälschten Zertifikaten hohe Strafen möglich sein.

96 Neuinfektionen

96 Neuinfektionen mit dem Coronavirus wurden in Kärnten von Freitag, 9 Uhr, auf Samstag, 9 Uhr, bekannt. Aktuell sind 845 Menschen in Kärnten mit dem Virus infiziert. 38 sind hospitalisiert. Von 33 Covid-Patienten, die stationär behandelt werden, sind 22 infektiös. Fünf Patienten werden auf Intensivstationen behandelt.

42.015 Genesene verzeichnet das Land. 43.694 bestätigte Fälle gab es seit Beginn der Pandemie, die in Kärnten bereits 834 Menschen das Leben gekostet hat.

 

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