Verdacht des MordesKärntner Familienvater saß unschuldig im Gefängnis: "Man ist total machtlos"

Florian Strohmeier (29) wollte seiner sechs Wochen alten Tochter das Leben retten. Das Kind starb und er wurde des Mordes beschuldigt. Jetzt spricht er über den Albtraum seines Lebens.

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© Kleine Zeitung / Weichselbraun
 

"Löwenrudel Strohmeier“ steht auf einem Bild im Wohnzimmer geschrieben. Dass Florian Strohmeier und seine Lebensgefährtin Anika Puschnig einmal kämpfen müssen wie Löwen, damit haben sie nicht gerechnet. „Ich habe gedacht, ich bin im falschen Film“, ringt der 29-Jährige um Worte. Freundin Anika sitzt neben ihm am Tisch im Garten des Einfamilienhauses und sagt: „Es war ein Albtraum. Unsere Tochter ist verstorben. Dann die Inhaftierung. Das hat unser Leben komplett umgegraben.“
172 Tage saß der 29-jährige Tischler, der in einer Druckerei arbeitet, unschuldig im Gefängnis. Beschuldigt einer furchtbaren Straftat: Er sollte laut Gerichtsgutachten seine sechs Wochen alte Tochter Antonia zu Tode geschüttelt und ihren Kopf gegen einen stumpfen Gegenstand geschlagen haben. Eigentlich wollte er seinem Kind das Leben retten – am Ende saß der unbescholtene Familienvater wegen Mordverdachts vor Gericht.

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