Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Aufschrei aus Kärnten„Wir verpassen die beste Zeit unserer Jugend“

Kinder- und Jugendliche leiden unter den Corona-Maßnahmen. Die psychische Belastung nimmt zu. Wir lassen Betroffene anonym zu Wort kommen. Was stresst Euch? Wie sieht Euer Alltag aus?

Kaum Schule, wenig Kontakte - Kinder und Jugendliche sind Leidtragende der Coronakrise
Kaum Schule, wenig Kontakte - Kinder und Jugendliche sind Leidtragende der Coronakrise © APA/HERBERT NEUBAUER
 

"Bin in der Schule schlechter geworden"

Gymnasiastin, 11 Jahre: Seit Corona bin ich in der Schule schlechter geworden. Ich kann mich Zuhause nicht so gut konzentrieren und nicht in Ruhe lernen, weil ich mehrere Geschwister habe. In der Schule ist es einfach leichter für mich. Derzeit haben wir nur an zwei Tagen pro Woche Unterricht in der Schule, der Rest muss Zuhause gemacht werden. Ich vermisse es, meine Freunde jeden Tag sehen zu können. Weil ich in der Schule nicht mehr so gut bin, gehe ich jetzt regelmäßig ins Lerncafe Concordia der Caritas. Da bekomme ich Hilfe beim Lernen. Ich brauche jetzt Hilfe, alleine geht das nicht mehr. Christoph Schwingshakl, der Leiter des Lerncafes in Klagenfurt sagt: Für die Kinder wäre es jetzt wichtig Beständigkeit zu bekommen - mit fünf Schultagen pro Woche. Zwei Tage Schule, zwei Tage nichts - da kennt sich kein Mensch mehr aus. Die Situation ist für die Kinder verwirrend und anstrengend. Viele Kinder sind ruhiger und nachdenklicher geworden und manche sind sehr aufgekratzt.

Kommentare (15)
Kommentieren
zill1
2
1
Lesenswert?

Jugend

Arme Jugend ! IHR HABT EIN JAHR EURES LEBEN VERLOREN ! Wenn das ein 89 jähriger hört der seine Enkel und Kinder verdammt lang nicht live gesehen hat und damit rechnet das er bald Tod ist so muss ihm echt GUT gehen dabei! Es ist schlimm ich habe auch einen 20 jährigen Sohn ! Auch er sieht sich als Opfer! Aber mal nachdenken! Wer seine Eltern und grosseltern liebt schaut das er sie schützt ! Spätestens im Sommer können eh alle wieder normal ihr Leben genießen

Kathrin1009
6
8
Lesenswert?

Schon traurig

Die meisten hier haben kein Verständnis für die Situation der Jugendlichen und Kinder. Eigentlich traurig wenn man im Alter so wird - dass ihr alle mal selber jung wart habt ihr vergessen? Schade dass scheinbar alle so verbittert sind und der Jugend jede Wichtigkeit absprechen.

winanwin
10
9
Lesenswert?

Zeitlich Einordnung

Weil zur Zeit auf Facebook alle schreiben, die Jugend soll sich nicht so anstellen, sollen ihre Großeltern fragen, Krieg etc....

- in dieser Pandemie ist der Einsatz von Zivis Bundesheerlern und freiwilligen, unersättlich.
- die Personen die heute 80 Jahre sind, deren Jugend war 1955, sie sind 1941 geboren, der Krieg war 1945 zu Ende. Ab 1950 gab es ein „rasantes Wirtschaftswunder“
- Noch nie ging es einem Pensionist so gut wie in den letzten Jahren ( Pensionen, Gesundheitssystem)
- die Pensionisten, welche wir schützen, haben durch die Pensionen „Grundeinkommen“ und konnten sich in während des Wirtschaftsaufschwungs etwas aufbauen, die Jungen nach der Ausbildung bekommen (natürlich) keine Arbeitslose, bzw. finden derzeit nur sehr schwer eine Arbeit, müssen sich aber für die Zukunft erst etwas aufbauen.

Ja, in einer Pandemien müssen alle Einbußen erleben, aber hier so zu tun die Jungen sollen sich nicht so anstellen ist auch falsch. Nach dem wir ein Jahr „die Alten schützen“ dürfen wir auf „die Jüngeren“ nicht vergessen. Diese müssen sich erst etwas aufbauen, was gerade dadurch dass „eh alle alles haben“ und die enorme Spezialisierung in allen Sektoren nicht mehr so einfach ist.

Nur so ein paar Gedanken, ohne hier den Lockdown etc. als Ganzes in Frage stellen zu wolle.

hewinkle10
7
14
Lesenswert?

Ihr Vergleich hinkt

Wenn Sie von der Jugend der heute Alten berichten dann überlegen Sie mal, unter welchen Umständen die heute 80jährigen ihre Kindheit verbringen mussten, welche Schulbildung sie „genießen“ durften und was sie dennoch für Österreich zu leisten im Stande waren! Im Gegensatz dazu geht es um ein Jahr Pandemie mit Einschränkungen! Also, bitte die Kirche im Dorf lassen! Das beste aus der Situation machen! Jammern hilft nicht!

Minny
0
0
Lesenswert?

Muss lachen!

Diese 80jährigen sind damals mit 55 bis höchstens 60 arbeiten gegangen, haben ihre Zeit schon genossen. Ich bin 47 und muss bis 65 arbeiten und vielleicht steige ich direkt in die Grube.
Auch mir wird durch Corona Lockdown meine Lebensqualität genommen. Ich verstehe die Jugend.

Guccighost
22
18
Lesenswert?

einerseits schadet es nicht

wenn die Jungen mal Verzicht üben müssen und lernen dass nicht alles
so selbstverständlich ist.
Vielleiht werden wir alle etwas Demütiger und Dankbarer.

heku49
3
22
Lesenswert?

Vielleicht wären auch Verzicht übende Erwachsene wichtig!

.....das sind die Vorbilder für unsere Jugend....sie sollten es sein!

Guccighost
20
16
Lesenswert?

zum Jammern

gibts immer was dazu werde die Kinder erzogen

Salcher
7
0
Lesenswert?

Kind

"Kind" sollte es natürlich heißen ...

Salcher
11
11
Lesenswert?

Kein Kind ...

Wetten, dass du kein Kin hast ....

shaba88
15
19
Lesenswert?

Kommentar

Die Kinder sollen sich das nicht einreden und auch nicht von den Medien einreden lassen, die Entscheidung liegt bei jedem selbst

hewinkle10
16
32
Lesenswert?

Auf dem Boden bleiben

Dass die Pandemie nicht einfach zu ertragen ist ist unbenommen. Dass es für alle Verzicht bedeutet ist auch selbstredend. Dass wir alle gerne wieder unser altes Leben zurück möchten ist völlig klar! Dennoch, bleibt doch mal am Boden. Man tut so, als ob für die Jugend das Leben vorbei wäre. Es geht um ein Jahr im gesamten Leben! Niemand wird deshalb in seiner Entwicklung oder Karriere nachhaltigen Schaden erleiden! Wenn man mal überlegt, wie viel man selbst in der Schule gelernt und wieder verlernt hat, war ohnehin das meiste des Stoffes vertanene Mühe! Wichtig wäre, dass man sich Formate überlegt, wie die Interaktion, Kommunikation und Unterhaltung der Jugendlichen möglich ist. Da gäbe es viele Ansätze, wird aber von niemanden gemacht, weil sich niemand zuständig fühlt!

Amadeus005
23
19
Lesenswert?

Noch nie war es so einfach, dass ein paar wenige Unbedeutende so geißeln

Und die Politik hat zugeschaut. Zuerst die Flüge nach China nicht dicht gemacht, dann Kontakt-Tracing (noch immer) voll vermurkst. Und den Regel-Brecher tun sie nichts. - Diese paar Trotteln geißeln ganze Regionen.
Gibt es natürlich auch unter den Jugendlichen, die regelmäßig Party machen.

wkarne2
19
37
Lesenswert?

Ich kann das verstehen!

Leider verpassen unsere Kinder und Jugendlichen wirklich ihre beste Zeit.
Es ist sehr schwierig, Sie noch weiter zu motivieren. Im Moment gibt es leider auch keine Perspektive!

klaxmond
4
10
Lesenswert?

Alle

verpassen Zeit.