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Durch LockdownsHälfte der jungen Erwachsenen leidet bereits an depressiven Symptomen

Psychische Gesundheit der Österreicher verschlechtert sich weiter, wie eine Studie beweist. Angstsymptome und Schlafstörungen auf dem Vormarsch. Forderung nach Einbeziehung von Soziologen, Psychologen, Psychotherapeuten und Pädagogen bei Entscheidung über Maßnahmen.

© Fotolia
 

Seit Beginn der COVID19-Pandemie untersucht das Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit an der Donau-Universität Krems die psychische Gesundheit der Bevölkerung. Bereits im April, Juni und September zeigte sich ein Anstieg depressiver Symptome, Ängste oder Schlafprobleme. Eine neuerliche Studie, gefördert vom österreichischen Bundesverband für Psychotherapie (ÖBVP), belegt rund um den Jahreswechsel eine erneute Verschlechterung.

Kommentare (12)
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bond007
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Wir lieben den Lockdown...

Endlich MUSS man sich nicht mehr mit Leuten treffen und kann Dinge erledigen, für die man sonst eh keine Zeit gehabt hätte. Zugegeben, es dauert jetzt schon lange und wir sind froh, endlich wieder raus zu dürfen, aber Daheim und sich mit seinem Kind zu beschäftigen hat schon was schönes. Viele können sich halt nicht mehr miteinander beschäftigen und verzweifeln deswegen. Arme Leute

voit60
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Hier geht es um Kinder

nicht um Erwachsene

Guccighost
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Man kann sich

Auch vieles einreden.
Meine Uroma die 11 Kinder gehabt hat und arbeiten gegangen ist würde sich nur wundern, wegen was heute jeder Depression oder burn out bekommt.

isisi
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Wer sagt dir...

...das sie keine Depression oder Burnout hatte? Bitte nicht falsch verstehen. Keiner kann in den anderen hinein sehen. Und damals redete man doch noch seltener als jetzt über seine Schwächen.

pregwerner
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@Guccighost: Man kann sich ebenso einreden...

... dass Depressive sich das ja nur einreden!

Ich kenne mich bei der Thematik ernsthaft aus und verspreche dir: Eine Woche schwer depressiv und du vergisst dass du überhaupt eine Uroma gehabt hast!

Ich kenne einige Fälle wo Menschen das erstmals so "locker" wie du sahen. Als diese dann selbst durch Burnout in eine depressive Phase gerieten, waren sie zutiefst schockiert wie schlimm das ist!

Gott sei Dank wird der Depresive sich nicht gleich das Leben nehmen. Doch genauso wie Rauchen den Lungenkrebs fördert, fördert Depressiom leider ebenso suizidales Gedankengut und Verhalten. Was man ebenso nicht ausser Acht lassen sollte.

@Guccighost:: Ich möchte Menschen wie dich nicht herabkritisieren: Denn du scheinst gesund zu sein und die Situation daher einfach nicht verstehen - zu können - weil du diese nicht kennst!!!

Doch gerade dieses Unverständnis führt zu solchen schwierigen Aussagen, welche in solchen Fällen besonders unpassend erscheinen. Und man tut diesen Menschen gemeines Unrecht an, wovon ich überzeugt bin, dass auch du das nicht möchtest.

Psychisch krank zu sein ist keine Ruhmesstellung in der Gesellschaft. Das wir niemand freiwillig nur mal so nach aussen kommunizieren.

Wenn ihr Depressive kennt: Behandelt diese vor allem menschlich mit Würde und Achtung! Keine Ratschläge oder Uroma- oder sonst welche Vergleiche!!! Und Verständniss dafür, dass es für diese Person nun mal so ist, wie es ist.

Guccighost
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Es geht mir hier

auf keine Fall um Menschen die richtig erkrankt sind.
aber ich kann mir nicht vorstellen das von heut auf morgen 50% an dieser schweren Krankheit leiden.

sune
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Ich hatte nie Probleme

Ich war immer in der glücklichen Lage keine Probleme zu haben. Doch als mich der erste Lockdown voll erwischte und ich 6 Wochen meine Tochter nicht sehen durfte, ich nur noch meinen Schreibtisch kannte und zum Ausgleich etwas spazieren durfte hab ich das erste Mal persönlich erlebt wie schnell man in ein Loch fällt. Dank eines starken Umfelds hab ich diese Phase gut überstanden. Und ich werde Menschen welche es so erwischt nie wieder ins lächerliche ziehen sondern sofort meine Hilfe anbieten.

ARadkohl
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Es waren früher auch genug Menschen traumatisiert.

Man braucht nicht so tun, als gäbe es das nur heute.

onyx
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@Aradkohl

Ja das stimmt. Man fragt sich an dieser Stelle auch wie viele diesbezügliche Studien es in den letzten Jahren gegeben hat. Mir scheint das Thema Psychische Erkrankungen wurde im Grunde nur wegen der Corona Seuche in das mediale Rampenlicht gehoben. Es ist also zu hoffen, dass dieses Thema mit Ende der Pandemie nicht wieder vernachlässigt wird.

Anzumerken sei auch, dass seit den 1980ern die Selbstmordrate kontinuierlich am Sinken ist.

Ichweissetwas
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da sieht man wieder,

wie wichtig ein geregelter Tagesablauf für Kinder ist! Schulen, Lehrwerkstätten, Unis, dies alles gehört dazu, dass die Jugend gefordert wird...

VH7F
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Gilt auch für Erwachsene

Viele sind zu Hause und kommen aus dem Bett nicht mehr heraus, weil kein Job, wenig Geld und daheim bleiben ohne Kontakte sollen sie auch. Der Lockdown gehört gelockert.

herwag
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!!!

lieber ohne geld zuhause als tzot