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Tödlicher UnfallAngeklagter unter Tränen: "Er war ein Freund und ich bin schuld"

Sieben Monate bedingte Haft für 30-Jährigen, der im Vorjahr einen Kollegen bei einem Arbeitsunfall getötet hat. Der Lenker des Radladers hatte den Familienvater übersehen, er fuhr zu schnell und die Baggerschaufel nahm ihm die Sicht.

Das Urteil gegen den Oberkärntner ist noch nicht rechtskräftig
Das Urteil gegen den Oberkärntner ist noch nicht rechtskräftig © KLZ/Weichselbraun
 

Der gelernte Maurer (30) kämpfte mehrmals mit den Tränen. Beim Schlussplädoyer seines Verteidigers Alexander Jelly saß der 30-Jährige am Montag minutenlang mit gesenktem Kopf im Saal 129 des Landesgerichts Klagenfurt. Wischte sich die Tränen aus dem Gesicht. Minuten später sprach Richterin Malina Willgruber ihr Urteil: Schuldig der grob fahrlässigen Tötung sowie sieben Monate bedingte Haft und insgesamt knapp 5000 Euro Schmerzensgeld. Doch das Geld wird den Schmerz der Hinterbliebenen nicht kleiner machen, das Geschehene leider nicht mehr ändern.

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