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Nach Schikane-AnrufSteirischer Vize-Polizeichef nimmt Diversion an

Alexander Gaisch bezahlt Geldbuße. „Mir tut der Vorfall unendlich leid“, schreibt er in seiner ersten und einzigen öffentlichen Stellungnahme. "Ich möchte öffentlich um Entschuldigung bitten."

Dem Vize-Polizeichef wurde versuchte Nötigung während eines Telefonats vorgeworfen © APA/ERWIN SCHERIAU
 

Diversion samt Geldbuße statt öffentlicher Prozess wegen versuchter Nötigung. Für Alexander Gaisch, stellvertretender Landespolizeidirektor der Steiermark, steht fest: "Ich habe mich dazu entschlossen, die mir angebotene Diversion anzunehmen. Ich stehe zu meiner Verantwortung und es liegt mir sehr viel daran, das Ansehen der Polizei bestmöglich zu wahren", teilt Gaisch in einer schriftlichen Stellungnahme mit. Er bereue seinen Fehler zutiefst.

Kommentare (13)
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HannesK
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Im Auge behalten

Man wird diesen Gaisch in den kommenden Jahren genau im Auge behalten müssen.
Falls ein Rückfall, hat er als Polizist wirklich ausgedient!!

rouge
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Ja, jetzt sollte Schluss sein.

Der Herr Polizeioffizier hat sich äußerst ungebührlich verhalten und hatte das Pech, dass dieser Mitschnitt veröffentlicht wurde und deshalb konnte die Angelegenheit nicht intern abgehandelt werden.
Die angebotene Diversion hat er angenommen, sich entschuldigt und jetzt wartet noch ein Disziplinarverfahren. (Naja, viele andere Möglichkeiten hatte er ja nicht.)
Sollten Einsicht und Reue ernst gemeint sein, muß jetzt Schluß mit Häme und Schadenfreude sein.

tannenbaum
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Der

feine Herr hätte hochkant fristlos entlassen gehört! Nur das hätte dem Ansehen der Polizei geholfen.

HASENADI
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Liebe Poster-Community,

jetzt ist aber Schluss! Was darf die Öffentlichkeit noch fordern außer einer ausführlichen, schriftlichen Entschuldigung, in der der Betroffene in klaren Worten Abbitte leistet?
Das war nämlich schon einmal anders, noch gut in Erinnerung eine "trotzige" Reaktion eines gewissen J.Haider, der dem öffentlichen Druck auf eine provokante polit. Entgleisung mit den Worten entgegnete: "Na meinetwegen, wenn es sein muss, dann entschuldige ich mich halt..."
Darum noch einmal: Wer in der jetzigen Situation noch immer nicht genug hat, auf einen einsichtigen "Täter" hinzuhauen, soll sich fragen, ob er nicht selbst ein Problem hat... Vielleicht kann der junge Beamte die ehrliche Entschuldigung auch annehmen, für mich ist sie bei aller Befremdung gegenüber dem ursächlichen Anlass ein starkes Zeichen von menschlicher Größe.

MasterLex
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Untragbar

Ein Mensch der sich so verhält ist untragbar in so einer Position. So etwas "passiert" einem nicht....dahinter steht eine Haltung die offensichtlich nicht mit Macht umgehen kann. Diese Haltung ist meilenweit von " auf Augenhöhe" entfernt.

HASENADI
21
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Master Lex,

letztendlich sind wir alle, auch in höheren Positionen, nur... Menschen!, oft angreifbar, verletzbar, unfertig, lernfähig, schuldig,... aber nie perfekt oder unantastbar (auch wenn so mancher polit. Entscheidungsträger verbissen daran arbeitet bzw. uns das glauben machen will...). Demnach muss auch die Chance gewährt werden, Kritik anzunehmen, umzudenken, Erkenntnis zu gewinnen, dazuzulernen, Irrwege zu verlassen..., das macht unser menschliches Zusammenleben abwechslungsreich und schön, oft für alle Betroffenen zum Gewinn... und selbst wenn Sie es schon zu (Poster)-Master-Ehren gebracht haben..., sind Sie noch nie in die " Irre" gelaufen und waren letztendlich froh, verständige, nicht urteilende Mitmenschen gefunden zu haben...?

MasterLex
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Hasenadi

Vielleicht haben Sie meinen Zugang einfach nicht verstanden. Es gibt gewisse Grenzen im Umgang mit Menschen...die überschreitet man nicht. Es hat nichts mit einer Tagesverfassung oder ähnlichem zu tun. Diese Worte sind geprägt von Arroganz, Verachtung eines " hierarchisch Niederen" und Machtmissbrauch. Die Entschuldigung als Betroffener anzunehmen ist eine schöne menschliche Geste, den " Entgleisten" aus der Führungsverantwortlichkeit zu nehmen eine professionelle Konsequenz.

HASENADI
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MasterLex,

wir beide haben tatsächlich unterschiedliche Zugänge, die Grenzen im menschlichen Umgang sehe ich hier noch (lange) nicht erreicht. Der Polizei-HR wähnte sich möglicherweise wirklich in einer unantastbaren "Halbgott"-Postion, entsprechend tief war sein Fall, aber seine Entschuldigung ist für mich absolut glaubwürdig und angemessen. Nicht vernachlässigen sollte man diesen als Präjudiz dienenden Fall für andere ähnlich gelagerte Vorgesetztenverhältnisse mit der wichtigen Botschaft, dass autoritäres Führungsverhalten kein Freibrief ist, sich weiterhin unbehelligt auf dem Rücken von Untergebenen austoben zu können und für diese Leidtragenden die wichtige Erkenntnis, sich schikanöses, die unantastbare menschliche Würde verletzendes, auf Erniedrigung angelegtes Verhalten niemals gefallen lassen zu müssen.

DearReaders
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Jetzt ist einmal gut

Können wir die Häme jetzt einmal sein lassen? Er hat seine Lehren gezogen und die letzten Monate waren für ihn heftig genug. Ich habe für sein Verhalten auch kein Verständnis, aber gestehen wir doch einem Menschen zu, dass er sich dafür entschuldigen will und die Konsequenzen trägt.

Ichweissetwas
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Gaisch

wird bleiben, wie er ist! Er ist eben ein A........ durch und durch!

stockiju
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Das glaubt er ja selber nicht,

das es eine Aussprache auf Augenhöhe gegeben hat.
Bestimmt hat er seine "aufrichtige Entschuldigung" an den Beamten von einem "Tschackel" ausrichten lassen.

Vielleicht sollte der betroffene Beamte alleine dazu befragt werden:
1. ob sich der Herr Hofrat Magister tatsächlich mit ihm zusammengesetzt hat
2. wo die Augenhöhe tatsächlich war...

Nie im Leben hat er das gemacht (auf jeden Fall nicht unmittelbar danach - denn da wurde ja beleidigte Leberwurst gespielt), wenn er erst jetzt "einsichtig" wurde(wers glaubt wird selig), nach dieser langen Zeit des in sich gehen Könnens.

Jaja - auf die eigene Weste gut schauen und die geschenkte Möglichkeit annehmen.
Die Reue und Entschuldigung gegenüber 1. dem beschimpften Beamten und 2. der Bevölkerung Herr Gaisch kommt ziemlich spät. Sie haben das Ansehen der Polizei aufs Gröbste geschädigt - schämen und selber Konsequenzen ziehen wäre angebracht - nicht scheinheilig entschuldigen und billig davonkommen.

Sorry diese Einschätzung, aber das ist das Ergebnis Ihres unentschuldbaren Verhaltens und der dazugehörigen Berichterstattung (und ich bin sicher, das ist nur die Spitze des Eisbergs, die berichtet wurde).

gonde
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Na net! Dieses Geschenk wird er abschlagen?

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kepepe
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Kommentar

von gonde ist echt gut, NA NET!!