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Prozess wird fortgesetztKärntnerin starb an Malaria-verseuchter Blutkonserve

Kurze Zeit nach einem Uganda-Aufenthalt spendete eine Oberkärntnerin Blut. Dieses war mit Malaria verseucht, eine 84-jährige Patientin starb, nachdem sie es erhalten hatte. Die Hinterbliebene fordern 33.800 Euro von der Spenderin und dem Rotem Kreuz. Der Prozess wird im März fortgesetzt.

Symbolfoto
Symbolfoto © KLZ/Markus Traussnig
 

Am Landesgericht in Klagenfurt wurde am Donnerstag ein Zivilprozess fortgeführt. Angeklagt ist eine 59-jährige Oberkärntnerin, sie hat vor rund zwei Jahren bei einer Aktion des Roten Kreuzes Blut gespendet. Ihre Konserve wurde kurze Zeit später einer 84-jährigen Kärntnerin bei einer Hüftoperation in einem Klagenfurter Krankenhaus verabreicht. Die Seniorin verstarb, die Todesursache: Malaria. Es stellte sich heraus, dass die Blutspende versucht war, die heute 59-Jährige war nur rund zwei Wochen zuvor aus Uganda zurückgekehrt. Nun fordern die Angehörigen 33.800 Euro von der Spenderin, dem Roten Kreuz und einem Mitarbeiter.

Kommentare (3)
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martinx.x
7
3
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so werden potentielle Blutspender vergrault.

Stoppt diesen sinnlosen Zivilprozess!

zill1
1
7
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Malaria

Keine Frage! Diese Frau hat sicher schon Leben gerettet mit ihren Blut! Und das die Opferfamilie Geld für eine Tote haben wollen bestürzt mich weil wie kann man mit Blutegel glücklich werden ,weil lebendig wird sie ja nimmer ! ABER ! Mit ihrer Lüge das sie nicht im Ausland war hat sie ja ein Menschenleben auf den Gewissen! Weil die ausrede das sie beim ausfüllen darauf vergessen hat ist doch lächerlich! Das war ja keine Reise nach Ferlach sondern eine Reise in ein unterentwickeltes Land! Sodass vergisst man nicht !

WoodGarden
10
8
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Bestürzender Fall

Mein Mitgefühl an die Angehörigen der verstorbenen Dame.

Mir ist es aber unverständlich, dass weiterhin auf den Schadenersatzanspruch gegenüber der Blutspenderin bestanden und dieser durch einen Zivilprozess durchzusetzen versucht wird.

Die Dame hat mit ihrem Blut sicher schon einige Leben gerettet und zeigte bereits im Strafprozess Reue.