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Blutspenderin verurteilt"Fragebögen liegen nicht zum Spaß auf"

Nach dem Malaria-Tod einer Kärntnerin musste sich am Montag eine 59-jährige Frau am Bezirksgericht Spittal verantworten. Der Richter sprach von einem "unverzeihlichen Fehler". Die Frau muss 1680 Euro Strafe zahlen, sowie 400 Euro Begräbniskosten. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Die Blutspenderin bekannte sich gleich zu Prozessbeginn schuldig
Die Blutspenderin bekannte sich gleich zu Prozessbeginn schuldig © Thomas Martinz
 

Eine 84-jährige Kärntnerin verstarb im Vorjahr infolge einer verseuchten Blutkonserve. Sie war an Malaria erkrankt. Am Montag musste sich die Blutspenderin, eine 59-jährige Kärntnerin, vor dem Bezirksgericht Spittal verantworten. Der Frau wurde fahrlässige Tötung vorgeworfen. Sie bekannte sich laut Austria Presse Agentur (APA) gleich zu Prozessbeginn schuldig. Die 59-Jährige hatte sich in Uganda mit Malaria angesteckt und nach ihrer Rückkehr nach Kärnten Blut gespendet. Die Blutspenderin hatte beim Roten Kreuz im Fragebogen den Aufenthalt in Afrika verschwiegen.

Kommentare (6)
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Peterkarl Moscher
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ENTSCHULDIGUNG

Ich muss mich entschuldigen , ich meinte das Urteil ist zu
gering, deshalb meine Aussage " ein toller Preis für ein
Menschenleben". Alle die ich verärgert haben , bitte ich
das zu entschuldigen.

bitteichweisswas
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Ich hacke jetzt sicher nicht auf der Frau rum, aber für die Zukunft und andere:

Ich gehe auch nicht zum RWA Lagerhaus, wenn ich RaiBa-Sachen zu klären habe. Beides läuft zwar unter dem Raiffeisen-Logo, hat aber direkt nichts miteinander zu tun. So ist es auch mit dem Rettungsdienst und dem Blutspendedienst. Noch dazu, wen hätte der Fahrer anrufen sollen? "Hallo, hier spricht Rettungsfahrer Huber. Könnt ihr bitte die Blutspende von Frau Meier entsorgen? Super, Danke."

HerbertStoeckl
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Bitte

unterlassen sie unqualifizierte Meldungen.
Ein Menschenleben hat keinen Preis.
Genauso hat Dummheit keinen Preis, weil sie „Gratis“ ist.

dieRealität2020
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nicht die Strafe ja oder nein selbst ist was mich erschüttert,

sondern dieser Sachverhalt, der immer wieder zeigt, dass Menschen achtlos eigenwillig und gegenüber Mitmenschen teilnahmslos sind. Aus meiner Sicht, die vergleichbaren Symtome von Menschen in der Coronakrise.
.
Die Geschichte der Flüchtigkeit, war natürlich eine Schutzbehauptung. Die Verschweigung der Afrikareise und die Geschichte sie hätte einen Rot Kreuzmitarbeiter das später erzählt, eine zusätzliche Raubersgeschichte um die Verantwortung in Richtung Rotes Kreuz los zu werden. Ich habe von Mitte der 60iger Jahre bis vor 15 Jahren immer wieder Blut gespendet und immer wieder mit Sorgfalt das Formular (wie in jeden Spital), bzw. wurde ich immer dazu befragt, ausgefüllt.

Reipsi
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Das geschied

Ihr Recht , sich so zu verhalten ist ein Wahnsinn.

Peterkarl Moscher
60
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Wahnsinn

Ein toller Preis für ein Menschenleben !