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Verseuchte BlutkonserveNach Malaria-Tod: Klage gegen Blutspenderin und Rotes Kreuz

84-Jährige starb nach Routine-OP wegen verseuchter Blutkonserve. Zwei Söhne der Frau klagten die Blutspenderin, das Rote Kreuz und einen Mitarbeiter auf Trauerschmerzensgeld.

Das Blut der Spenderin war mit Malaria verseucht
Das Blut der Spenderin war mit Malaria verseucht © APA
 

Eine 84-jährige Kärntnerin starb im Vorjahr an Malaria, obwohl sie nie zuvor in einem Malariagebiet war. Ihr Tod sorgte im Vorjahr österreichweit für Aufsehen. Die Patientin hatte während einer Hüftoperation in einem Klagenfurter Krankenhaus eine Blutkonserve bekommen - und dieses Blut  war mit Malaria verseucht. In der Folge starb die 84-Jährige an der Krankheit.

Kommentare (2)

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convaincant
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Ersatz für Begräbniskosten und die Haftung für zukünftige Folgen.

Offenbar will damit an der Grabpflege vorbei gegangen werden?

Pelikan22
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Da geschieht offenbar ein Wunder!

Die ältere Dame war interessanter Weise offenbar "unsterblich". Sonst könnte man doch nicht solche Forderungen einklagen!