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Trotz Lockdown und CoronaGroßprozess gegen Drogendealer wird fortgesetzt

Der Prozess gegen 20 angeklagten Drogendealer geht am Dienstag weiter. Die Zahl der Anwesenden im Gerichtssaal wird um die Hälfte reduziert.

Die 20 Anwälte bleiben im Schwurgerichtssaal
Die 20 Anwälte bleiben im Schwurgerichtssaal © KLZ/Weichselbraun
 

Kärntens größter Drogenprozess, 20 nigerianische Drogendealer sitzen auf der Anklagebank, wird am Dienstag fortgesetzt. Das teilte Christian Liebhauser-Karl, Sprecher des Landesgerichtes Klagenfurt, am Montag mit. Ein weiterer Verhandlungstag für diese Woche ist ebenfalls geplant. Mit dieser Maßnahme will man der Covid-Situation gerecht werden: Im Schwurgerichtssaal wird künftig nur mehr jener Angeklagte anwesend sein, der gerade einvernommen wird. "Alle anderen Angeklagten werden in einem Raum der Justizanstalt sein, in welchen die Verhandlung übertragen wird", sagt Liebhauser-Karl. Damit schaffe man im Saal mehr Platz. Die Anwälte der Angeklagten bleiben im Schwurgerichtssaal. "Wir probieren es einmal", sagt Liebhauser. Da auch fast alle Justizwachebeamten nicht im Schwurgerichtssaal sein werden, wird die Zahl der im Saal anwesenden Personen um die Hälfte - auf rund 40 Personen - reduziert. 

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