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Kuriose GebührKärntner bekam zweiseitigen Bescheid für Gebühr von 60 Cent

Kosten für Behördenaufwand übersteigen den eingeforderten Betrag deutlich. Aber: Die zuständige Verwaltungsgemeinschaft muss diese dennoch einheben, weil ein Gesetz das so vorschreibt.

Ein Kärntner muss 60 Cent Grundsteuer für sechs Jahre nachzahlen. Die Behörde ist verpflichtet, auch so niedrige Beträge einzufordern (Symbolfoto)
Ein Kärntner muss 60 Cent Grundsteuer für sechs Jahre nachzahlen. Die Behörde ist verpflichtet, auch so niedrige Beträge einzufordern (Symbolfoto) © Zerbor - stock.adobe.com
 

"Kann man den Betrag nicht irgendwo anders dazurechnen oder einfach so geringfügige Gebühren gar nicht einheben?", fragt sich ein Klagenfurter, dem vor Kurzem ein Grundsteuerbescheid über 60 Cent ins Haus geflattert ist. Denn immerhin ist der Verwaltungsaufwand weitaus höher als der geforderte Betrag. Die zuständige Behörde - in diesem Fall die Verwaltungsgemeinschaft Klagenfurt-Land - musste nicht nur den Akt bearbeiten, sondern auch einen zweiseitigen Bescheid ausstellen und verschicken.

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