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ReaktionenDie Angst vor leeren Klassenzimmern wird akut

Die Sorge bei den Eltern vor gänzlich geschlossenen Schulen wächst. Auch Bildungsdirektion und Schülervertreter sehen das als allerletzte Konsequenz.

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Noch sind die Volksschulklassen voll
Noch sind die Volksschulklassen voll © KLZ/Weichselbraun
 

Laut war der Aufschrei bereits, als die Bundesregierung im Zuge des zweiten Lockdowns die Oberstufen wieder schloss. Zumindest die Sechs- bis Vierzehnjährigen müsse man davon ausschließen, um Kindern einen geregelten Tagesablauf und den Bezug zu Lehrkräften und der Klassengemeinschaft zu gewährleisten. Der Aufruf einer renommierten Wissenschaftler-Gruppe, alle Schulen zu schließen, um die Coronakrise wieder in den Griff zu bekommen, stößt vielen sauer auf. „Kinder gelten nicht als hochinfektiös. Auch konnte man an den Schulen keine Cluster nachweisen. Was tun wir unserer Jugend denn damit an? Viele Kinder bleiben auf dem Weg des Distance Learnings einfach zurück, das fördert nur das Wachstum der sozialen Kluft“, ist Landeselternvertreterin Gertrud Kalles-Walter besorgt. Dazu käme das Thema der Betreuung: „Viele Eltern haben den Urlaub schon aufgebraucht, müssen einfach in die Arbeit. Da werden Kinder oft einfach alleine gelassen, das ist fatal.

Kommentare (4)
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erstdenkendannsprechen
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ich muss sagen,

dass ich - seit dem beginn der pandemie und dem lockdown im märz, aber auch jetzt wieder - von den aussagen der schülervertreter/-innen immer wieder positiv überrascht bin.
die sprechen dinge ehrlich an und zeigen verständnis, ohne dabei probleme wegzulassen (weil sie halt ihren alltag am besten selber kennen).
aber das passiert angenehm allürenfrei.

esoterl
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Wenn man sich die Zahlen anschaut

Dann wird man auch erkennen, dass es in den Schulen , speziell in den VS, aber auch in den Kindergärten kaum Infektionen und auch kaum Schließungen gibt! Somit wäre es nicht einzusehen, dass diese kleinen Zwerge zu Hause bleiben sollten! Wozu? Um ihre Eltern im Homeoffice zusätzlich zu stressen?????

erstdenkendannsprechen
0
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werden ja auch nicht getestet.

anzunehmen ist, dass die hälfte der kinder keine symptome entwickelt, und die meisten, die symptome entwickeln, nicht schwer erkranken.
bei den diskussionen schulschließungen geht es eher darum, ob offene schulen die pandemie befeueren (dh. die virusverbreitung stark ankurbeln). und das tun sie auch wahrscheinlich. desewgen gibt es ja einen so hohen anteil an fällen in familien - und keiner weiß woher.
für kinder ist dieses virus kaum gefährlich (sehr wenige schwere erkrankungen, sehr wenige todesfälle). aber wenn man die gesamtinfektionszahlen niedrig halten will, wird man schulen schließen müssen.
man kann aber auch argumentieren, dass dieser preis zu hoch ist, man lieber höhere infektionszahlen in kauf nimmt und die schulen bleiben offen. aber die aussagen "kinder infizieren sich und andere nicht" ist mittlerweile nicht mehr haltbar.
ich denke, ein viel früherer, kompletter lockdown (auch schulen und kiga) hätte kurz ausfallen können - die zahlen wären gesunken, wir hätten jetzt schon wieder ziemlich alles offen und ab einem gewissen zeiptunkt wär das ev. wieder nötig. so werden wir halt so dahinwurschtln. knapp wird es eh woanders - nicht in den schulen.

BernddasBrot
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Angst ist keine guter Lehrmeister...

quod demonstrandum est......