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Termin in WienJetzt geht es um die Aufteilung der Volksgruppenförderung

Auch Vertreter der Kärntner Slowenen sind Donnerstag bei Ministerin Raab in Wien. Hoffnung auf Fristverlängerung für Förderanträge. Topf ist mit 7,9 Millionen für sechs Volksgruppen gefüllt.

Ministerin Raab war zum 10.-Oktober-Festakt in Kärnten. Donnerstag empfängt sie in Wien Volksgruppenvertreter
Ministerin Raab war zum 10.-Oktober-Festakt in Kärnten. Donnerstag empfängt sie in Wien Volksgruppenvertreter © Plankenauer
 

Es geht flott weiter. In der Vorwoche hat der Ministerrat in Wien die (fast) Verdoppelung der Volksgruppenförderung für die sechs autochthonen Volksgruppen in Österreich auf 7,9 Millionen Euro beschlossen. Es ist die erste Anhebung seit 25 Jahren. Donnerstag Nachmittag gib es bereits den ersten Termin bei Kanzleramtsministerin Susanne Raab, die Schwerpunkte für Bildung, Jugend und Medien setzen will. Sie hat die Vorsitzenden und Stellvertreter der sechs Volksgruppenbeiräte zu sich nach Wien geladen. Für den Beirat der Slowenen sind Vorsitzender Nanti Olip und Vize Bernard Sadovnik dabei. Man brauche jetzt einmal Grundsatzinfos, sagt Sadovnik. Positiv sei, dass es einen Extra-Topf für Volksgruppenmedien geben soll. Die Zeitung der Kärntner Slowenen „Novice“ brauche dringend Geld. Wünschenswert wären auch Finanzspritzen für andere Publikationen, etwa auch die Kirchenzeitung „Nedelja“, so Sadovnik.

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