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KärntenStarker Gegenwind für geplante Windräder auf den Kärntner Bergen

Auch wenn Windkraft-Lobby vollendete Tatsachen suggeriert: Für den Bau von 17 Windrädern auf Kärntens Bergen muss nicht nur starke Bürgerbewegung überwunden werden.

Die neuen Gipfelkreuze auf vielen Kärntner Bergen? (ein Rad des Windparks Handalm, steirische Koralpe
Die neuen Gipfelkreuze auf vielen Kärntner Bergen? (ein Rad des Windparks Handalm, steirische Koralpe © KK
 

Die IG Windkraft frohlockte in der Vorwoche nach genehmigter Ökostromförderung für 13 Jahre über grünes Licht für den Bau von 17 Windrädern in Kärnten – konkret auf der Kuchalm im Metnitztal (3), der Soboth (3) bzw. Steinberger Alpe im Lavanttal (6). Zusätzlichen Rückenwind signalisierte man mit der Botschaft, dass die Anlagen alle erforderlichen Genehmigungen vorweisen würden.

Kommentare (10)

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joektn
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Strom kommt aus der Steckdose

Alle wollen grünen Strom, aber bitte nicht bei uns sondern immer wo anders. Man wird Kompromisse eingehen müssen, wenn man nicht länger Strom aus dem Ausland zukaufen will. Österreich ist derzeit noch ziemlich abhängig vom Ausland und importiert jede Menge Strom. Aber wie man es auch macht es passt eh nie: bei Windrädern wird gemeckert, bei Wasserkraftwerken wird gemeckert (siehe Graz), bei Kohle-, Gas-, oder gar Atomkraftwerken sowieso. Strom kommt ja aus der Steckdose.

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gericom7
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Autark

Die Kelag betont inmer wieder, dass sie in der Lage ist, den Kärntner Markt zu 120 % abzudecken.
Der Strom aus den geplanten Windräder auf der Kuchalm geht übrigens in die Steiermark. Das Zauberwort heisst schlicht und einfach "Energiesparen".

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gericom7
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Ökostrom - Doppelmoral

Für "Ökostrom" aus Windparks werdem bedenkenlos sensible Ökosysteme auf unseren unberührten Bergrücken zerstört. Tausende Tonnen Sondermüll, wie Beton für die Fundamente, Kunststoffrotorblätter usw. werden auf frisch in unberührter Natur errichteten "Autobahnen" in diese Ökosysteme gekarrt. Alleine aus reiner Profitgier, denn ohne Förderungen und überhöhten Einspeistarifen wäre kein Windrad kostendeckend. Eine Zeche, die wir Konsumenten mit erhöhten Stromtarifen begleichen zum finanziellen Wohle der Betreiber.

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Robinhood
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Kärnten hat genug grüne Energie

Die Wasserkraftwerke von Verbund, der Kelag und nicht zu vergessen der ÖBB und der vielen Kleinkraftwerksbetreiber erzeugen um einiges mehr Strom als wir in Kärnten verbrauchen. Die Berg- und Hügelketten müssen von den Windkraftwerken verschont bleiben. Die haben hier nichts verloren und ein klares Nein der Landespolitik ist längst fällig. Hört doch mit der Rumeierei endlich auf.

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tecmen15
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PV

Windkraft in Lagen wo sie nicht stören, aber nicht hier. Offshore oder in der Wüste, am besten nur mehr PV-Kraftwerke auf allen Dachflächen auch Privathaushalte. Aber da lässt sich dann ja nichts mehr verdienen.

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wjs13
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Das ist genau der Punkt

Wäre schon längst stromautark. Aber bei gegebenen Förderungen rechnet sich PV erst nach 10 Jahren. Amortisationszeit = zu erwartende Lebensdauer ist nicht nur für mich nicht attraktiv. Insbesondere weil man kaum 10 Jahre warten wird, nachdem sich die Effizienz der Fotozellen ständig verbessert.

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anonymus21
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Ja alle wollen Strom

aber keiner will Windräder, zumindest bei uns nicht.
Ich will sie auch nicht, unsre Gegend is e so schon so ausreichend verschantlt, bitte lasst die Berge frei. Wo ein Windrad steht muss auch eine Zufahrt für schweres Gerät hin. Mit einem, keine Ahnung - 80t Mobilkran, in sensibler Fauna rumkurven kein Problem, aber der Mountainbiker muss in jedem Fall verhindert werden.

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sune
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Die Lösung wäre ein Atomkraftwerk.

Villach wäre der ideale Standort und war schon vor Jahrzehnten dafür im Gespräch. Und somit bleibt die Umgebung frei von Windkrafträdern und die Almen können weiterhin genutzt werden. Wie zb die Gerlitzen wo man im Sommer mit Flip Flops bis zum Gipfel fahren kann.

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joektn
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Funfact

Im Lavanttal gibt es nach wie vor ein Gebiet das für den Bau eines Atomkraftwerks gewidmet ist. Neben Zwentendorf hätte ja auch im Lavanttal eines gebaut werden sollen, dazu kam es aber nicht aber die Fläche ist nach wie vor entsprechend gewidmet.

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wjs13
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Windräderbringen nur für einen Vorteile, nämlich für den Betreiber der die Fördeungen kassiert

Wirtschaftlich betreiben lassen sich die Riesenräder wahrscheinlich in ganz Österreich nicht, schon gar nicht in Kärnten mit den wenigen Windtagen.
Einzig Offshore-Anlagen in der Nordsee gehen heute schon, ohne Förderungen zu begehren, in die Ausschreibungen.
Noch was: Bis heute ist nicht klar was mit den Dingern nach Ablauf der Lebensdauer geschehen soll. Wie bei den Kernkraftwerken auch, wird das Abwracken mit großer Sicherheit der Öffentlichkeit aufgebürdet. Zumindest diese Verpflichtung gehört in die Verträge der Betreiber, denn dann hätte der Spuk ein schnelles Ende.

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