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Interview"In Kärnten waren schon vor Corona die Kassen leerer als anderswo"

Politologin Kathrin Stainer-Hämmerle über die Folgen für Kärnten aus der Corona-Krise, warum Peter Kaiser punkten kann, was die Koalition herausfordert und worauf die Opposition warten muss.

Podcast Kathrin Stainer-Haemmerle Klagenfurt Jaenner 2020
Kathrin Stainer-Hämmerle über die Corona-Folgen für Kärnten © Markus Traussnig
 

Was macht die Corona-Krise mit der Kärntner Landespolitik?
Kathrin Stainer-HÄMMERLE: Es ist wie auf Bundesebene: Krisen sind immer zugunsten der exekutiven Gewalt, der Regierenden, in diesem Fall des Landeshauptmannes. In Kärnten erscheint Peter Kaiser als aktiver Part. Seine bedächtige, überlegte Art kommt ihm zugute. Wenn die Zahlen stimmen und die Bevölkerung den Eindruck hat, dass die Maßnahmen gerechtfertigt waren, gibt es Zustimmung. So wie auf Bundesebene für Kanzler Kurz.

Kommentare (1)

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wjs13
2
7
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In Kärnten erscheint Peter Kaiser als aktiver Part

"Erscheint" ist korrekt, denn tatsächlich hat LH Kaiser bis jetzt nur die Bundesvorgaben exekutiert und selbst nichts zur Coronabekämpfung beigetragen.
Allerdings könnte er jetzt Führungsqualitäten zeigen indem er Kärnten, wie einige Bundesländer in DE es bereits vorzeigen, von Wien abnabelt und das fast COVID-freie Kärnten schneller in die Normalität führt. Unser Föderalismus läßt dies sicher zu.
Dazu wäre auch nötig die Panikmache zu beenden und ein realistisches Bild der, inzwischen vernachlässigbaren Gefahr, zu zeigen.