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CoronavirusDatenschutzaufweichung: Bürgermeister sollen wissen, wer infiziert ist

Helfer wollen vorab informiert sein, ob sie zu positiv Getesteten gerufen werden. Verordnung auf Landesebene scheint juristisch nicht durchsetzbar.

Ärzte und Sanitäter wollen wissen, ob sie einen Infizierten behandeln werden
Ärzte und Sanitäter wollen im Vorfeld wissen, ob sie einen Infizierten behandeln werden © EXPA/ Erwin Scheriau
 

Die Bezirksverwaltungsbehörde ist ermächtigt, dem Bürgermeister den Namen und die erforderlichen Kontaktdaten einer von einer Absonderungsmaßnahme nach Epidemiegesetz betroffenen Person, die in einem Gemeindegebiet wohnhaft ist, mitzuteilen, wenn es zur Versorgung dieser Person mit notwendigen Gesundheitsdienstleistungen (...) unbedingt notwendig ist.“

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Danke für Ihr Verständnis.

Kaerntner28
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Gott sei Dank......

ist nun jede Person ein Experte was das Thema Epidemie anbelangt, aber auch Doktor der Medizin mit fertigen Abschlüssen in Recht und fünf weiteren Studiengängen.

Was glauben Sie denn, wer zunächst eingeschaltet wird, wenn ein Verdachtsfall besteht? Der Amtsarzt/die Amtsärztin.
Danach, wenn man positiv getestet werden sollte, ist man laut Epidemiegesetz verpflichtet, seinen Hausarzt zu informieren. Alle weiteren Schritte erfolgt durch die Bezirkshauptmannschaft nach Absprache mit dem Amtsarzt/der Amtsärztin.

Bezüglich weitere Handhabung sei erwähnt, dass es von Vorteil sein kann (gerade für Blaulichtorganisationen), zu wissen ob eine betroffene Person infiziert ist. Würde ich ja auch gerne wissen, wenn ich einen mit HIV infizierten Menschen helfe.

Ja es findet eine Stigmatisierung jener Person statt, kann aber andere Personen schützen, da gerade in einem kleinen Ort man sich ständig begegnet bzw. die Viren unbemerkt weitergeben kann (bei der Bank, beim Bankomat, im Lebensmittelgeschäft, etc.).

Also Info an den Bürgermeister ja, allerdings nur um systemrelevante Institutionen darüber zu informieren.

mfg
#xsundbleibn

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Natur56
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Ganz wichtig

Ja finde ich gut aber vorfallen müssen bitte ganz rasch alle Ärzte Zugriff auf eine infiziertendatei haben und auch Ärzte einen Coronatest anordnen können.
Ich stelle aber jetzt schon eine Frage wie sieht es mit der Ecard aus. Sind da nicht die Daten hinterlegt.?

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viola68
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Eher

Eher der Arzt als der Bürgermeister. Der ist eh der Verschwiegenheit verpflichtet

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fliegenpilz123
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Datenschutz

Kann mir nicht vorstellen warum niemand wissen darf wer infiziert ist,im Gegenteil das ist sehr wichtig weil man könnte ja Kontakt mit dieser Person gehabt haben.Ist ja keine Schande positiv zu sein.Passiert ein Unfall durch Alkoholeinwirkung wird medial verkündet wie hoch der Promillegehalt ist,vielfach weiss man wer der Betroffene ist,da gibt es keinen Datenschutz!

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wolte
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Datenschutz

Was geht das den Bürgermeister an?? Ist der eine Gesundheitsbehörde? Geht er für mich einkaufen?? Es gibt genügend Plattformen auf denen man, Gottseidank, freiwillige Helfer findet, sofern man keine Angehörigen hat, die das für einen Erkrankten erledigen!! Ein bisschen Selbstständigkeit soll man uns bitte lassen!! In kleinen Gemeinden könnte das mit dem Datenschutz zum Problem werden!! Ich will keinem Bgm. unterstellen, dass er eine "Ratschn " ist aber es könnte schwierig werden!

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Pelikan22
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Ich wünsch's keinem ....

1. dass er's hat und 2. dass er Überträger ist. Aber irgendwie wird man sich wohl schützen müssen. Selber hält man Abstand, aber der gute Nachbar schert sich einen Teufel drum!

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