AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Stadionwald soll wegNiederösterreicher bestätigen konkrete Pläne für "For Forest"-Bäume

Die 299 Bäume aus dem Klagenfurter Stadion sollen in Michelhausen im Bezirk Tulln Teil eines Nachhaltigkeitszentrums werden. Bürgermeister bestätigt Gespräche mit "For Forest"-Geschäftsführer.

Weiterlesen mit unserem Digitalabo

Gratis testen

    Sie erhalten Zugriff auf:

  • Alle Kleine Zeitung Plus Artikel
  • Tägliches E-Paper
  • Smartphone App
Der Klagenfurter Stadionwald im herbstlichen Kleid © Helmuth Weichselbraun
 

Im bekannten Jargon werden die Immobilien beworben: “Tolle Eigentumswohnungen, herrliche Lage, mitten im Grünen, ausgezeichnete Erreichbarkeit, beste Lebensqualität und vielfältige Freizeitmöglichkeiten”, heißt es auf der Website von Riedergarten Immobilien über den Wohnpark Tullnerfeld in Pixendorf (Gemeinde Michelhausen). Für die “Office Station Tullnerfeld” sucht Riedergarten noch Mieter. Der Draht des Kärntner Immobilienunternehmens in die Gemeinde im Bezirk Tulln scheint also zu stimmen.

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

CuiBono
4
9
Lesenswert?

Der Eigentümer entscheidet

Und das ist nun mal Riedergarten-Chef Herbert Waldner, ob als Privatperson oder Unternehmer ist vollkommen egal. Vielleicht gibt es da auch noch ein paar - bisher der Öffentlichkeit unbekannte - Baumpaten.

Offensichtlich ist es Waldner ein Leichtes, die Bäume an ein Projekt seiner Immo-Gruppe in NÖ los zu werden. Möglicherweise spießt sich ja eine "vernünftigen" Nachnutzung hier in Klagendorf an nicht mehr konformen Interessen im Veranstalter-Viereck Waldner-Littmann-Stadtsenat-Sportpark.

Die private Seite dürfte leichte Vorteile haben, weil ansonsten hätte die Rote Löwin die Angelegenheit (wie schon bei anderen Fragen hinlänglich bewiesen) wohl schon zur Chefsache gemacht und wäre über die anderen Beteiligten drüber gefahren. So blieb ihr nur ein Seitenhieb auf den Sportpark-GF Unterköfler ob seiner "Frechheit" eine Verwertungsidee(!) geäußert zu haben.

Ich denke, es werden noch einige Fetzen fliegen in der Angelegenheit und ich bedaure eigentlich nur die Klagendorfer Bürger und Wähler, die wieder einmal bei einer Politchuzpe ungefragt mitmachen dürfen. Fremdschämen hilft da auch nix mehr.
Vielleicht aber ein anderes Verhalten an der nächsten GR-Wahlurne.

Leid tun können einem auch die vergewaltigten Bäume, weil ich nicht glaube, dass die die überstandenen und noch bevor stehenden Prozeduren alle überleben.
WAS für ein - an Lächerlichkeit nicht mehr zu überbietendes - mittelalterliches Hokus-Pokus "Kunstprojekt".

Antworten
hermyne
3
3
Lesenswert?

Mittelalterliches Hokus Pokus

Es muss ja unendlich belastend gewesen sein für Sie alle. Dieser Wald im Klagenfurter Stadion, dieses "Mittelalterliche Hokus Pokus"! Diese Installation nach dem Kunstwerk von Max Peintner, einem renommierten und visionären Künstler, das so aktuell ist, wie kaum mal zuvor!!!! Ich war da und kann nur sagen.... GROSSARTIG! So, nun regen Sie sich aber wieder ab, es ist eh bald vorbei und Sie können dann "Gott sei Dank" wieder ruhig schlafen und dann bald weiter auf Klagenfurt (Klagendorf) schimpfen! Es wird sicher schnell wieder etwas geben, dass Ihnen nicht passt, schimpfen ist ja quasi Ihre Bürgerpflicht! Übrigens: CuiBono for President .... was rede ich, natürlich for Prime Minister! Großartig, dass es solche Genies im verborgenen noch irgendwo gibt, das hätte ich nicht gedacht.

Antworten
pianofisch
5
3
Lesenswert?

Wozu wichtig ?

Es ist doch völlig irrelevant, was mit diesen Bäumen passiert. Man kann sie auch verschenken oder was auch immer. Nach dem Abbau im Stadion sind das wieder ganz normale Bäume.
Als Christo den Reichstag verhüllt hatte, hat ja auch bei Projektende keiner gefragt: „Und was passiert jetzt mit der Folie ?“
Ein Baum ist grundsätzlich immer etwas Ehrenswertes, aber der Stadionwald in dieser Zusammensetzung ist jetzt kein nationales Heiligtum.

Antworten
gintonicmiteis
7
17
Lesenswert?

Die Stadtpolitik zeigt sich wieder erpressbar.

Na klar, dass jetzt mit dem NÖ-Standort "gedroht" wird... damit sich die Bürgermeisterin mit ihrem Freundchen aus der Immobilienbranche am Wochenende hinsetzt und ihm was "attraktives" anbietet, um sich die Blöße eines Projektscheiterns zu ersparen.

Ach bitte, lasst den Herrn doch mit seinen Bäumen ziehen! Und bitte lasst euch doch nicht schon wieder erpressen. Ich bin es leid, dass diese Stadt von Immobilienentwicklern regiert wird, weil sich die Politiker naiv in ihrem Größenwahn verlieren...

Vielleicht lernen diese Damen und Herren im Rathaus dann mal, dass man Vereinbarungen schriftlich im Voraus trifft - und wenn es nur um sowas banales wie den Verbleib eines (wahrscheinlich zu einem großen Teil steuergeldfinanzierten) Wahnsinnsprojekt ist!

Antworten
GustavoGans
2
10
Lesenswert?

Neben

der Satnitz haben sicherlich noch ein paar Bäume platz.

Antworten
sune
3
20
Lesenswert?

Umwelt

War hier nicht auch die Umwelt ein großes Thema? Bevor man sie jetzt nochmals hunderte Kilometer transportiert sollten man sie bedürftigen zum heizen geben. Macht mehr Sinn!

Antworten
EhEgal
1
18
Lesenswert?

quer durch Europa

wurden die Bäume auch heran gekarrt.

Antworten
satiricus
0
14
Lesenswert?

Klinikum

Die Wiesenflächen an der nordwestlichen Seite des Klinikums wären sicherlich ein guter Standort für einen Großteil dieser Bäume.

Antworten
duesenwerni
0
6
Lesenswert?

Oder auf die Schleppe-Alm; seit der Lift verkauft wurde und ...

... die propagierte Rettungsaktion durch die großen Schigebiete sang- und klanglos im Sand verlaufen ist, tut sich dort eh nichts mehr.

Antworten
duesenwerni
1
35
Lesenswert?

Wenn sie noch ein paar Mal aus- und eingegraben werden, ...

… erübrigt sich die Standortfrage von selbst. Arme Bäume!

Antworten
Don Papa
6
28
Lesenswert?

Genau, arme Bäume!

Die wurden nicht eingegraben sondern nur aufgestellt auf Aluminiumplatten. Sehr toll für die Bäume und sooo natürlich. Was passiert eigentlich mit den 6000 Sträuchern die auch dort sind. Die werden wahrscheinlich geschreddert. Einfach nur mehr peinlich diese ganze Inszenierung. Null Planung und das trotz 10 Jahre Vorbereitungszeit.

Antworten